1. 800 Eichen für Feggendorf

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    Bis zu 800 Eichen wurden jüngst auf einer Fläche der Gemeinde in Feggendorf von etwa 35 freiwilligen Händen in den Boden gepflanzt. Zusätzlich wurden Sträucher für eine Hecke als spätere Waldabgrenzung zum danebenliegenden Acker gesetzt. Bereits vorhandene Kastanienbäume blieben bestehen. Damit die Eichen mit dem richtigen Abstand und der korrekten tiefe eingegraben werden, hatte Revierförster Ralph Weidner sein fachmännisches Auge darauf. Bevor es losging, erklärte er den Teilnehmern worauf es beim Pflanzen ankommt. Weidner sorgte zusätzlich dafür das die zu bepflanzende Fläche bereits gut vorbereitet wurde.
    Mit zum Teil ordentlich Muskelkraft mussten die Löcher für die "Tiefwurzler" ausgehoben werden, was bei dem lehmhaltigen Boden und dem alten Wurzelbestand der sich in Teilen noch im Boden befand, nicht immer einfach war.
    Weidner erklärte das auf der Fläche zuvor Omorika-Fichten standen, die allerdings als "Flachwurzler" immer schlechter an das Wasser im Boden herankamen.
    Daher freute sich Weidner das mit der Pflanzaktion ein zukunftsorientierter und naturnaher Wald zwischen dem Osterfeuerplatz und dem Waldkindergarten "Feldmäuse" entsteht. In den nächsten zehn Jahren wird an dieser Stelle schließlich ein Wald mit einer ungefähren Baumhöhe von drei bis sechs Metern entstehen. Ausgewachsen können sie dann eine Höhe von 15 bis zu 35 Metern erreichen.
    Auch Samtgemeindebürgermeister Thomas Wolf sowie Lauenaus Bürgermeister Wilfried Mundt, der zu der Baumpflanzaktion eingeladen hatte, waren mit Handschuhen und Spaten bewaffnet, um die Bäume in den Boden zu bekommen.
    Mundt erklärte, dass die Maßnahme der Bepflanzung bereits vor Jahren als Gemeinschaftsaktion von Vereinen, Gemeinderat und interessierten Mitbürgern geplant war.
    Er freute sich über die rege Beteiligung und das Interesse an der Aktion.
    Damit die Jungbäume nicht von Wildtieren angefressen oder zertrampelt werden, wurde ein etwa zwei Meter hoher Maschendrahtzaun um das Areal gesetzt.
    Nach getaner Arbeit gab es für alle noch einen kleinen Imbiss.

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