1. Prädikatisierung sichert Bad Nenndorf als Mittelzentrum

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    Nach Inkrafttreten der Kurort-Verordnung wurde der damaligen Gemeinde Bad Nenndorf im Jahr 1975 erstmals die Artbezeichnung "Heilbad" verliehen. Im Rahmen der sogenannten Reprädikatisierung, wurden die in den 70er Jahren verliehenen staatlichen Anerkennungen aller Kur- und Erholungsorte im Jahr 2010 überprüft. Es wurde festgestellt, dass Bad Nenndorf weiterhin die Voraussetzungen eines Heilbades erfüllt. Gleichzeitig wurde die Erlaubnis erteilt, die Artbezeichnung "staatlich anerkanntes Moorheilbad" sowie "staatlich anerkanntes Mineralheilbad" zu führen. Ob diese Voraussetzungen weiterhin vorliegen, wird alle zehn Jahre erneut überprüft. Die Ortsmitte des Kurorts wird durch die Landgrafentherme geprägt, welche von der Landgrafenquelle am Ortsrand von Soldorf gespeist wird. Aus dieser Quelle entspringt die über zwanzig Grad warme "schwefelhaltige Thermalsole", welche im sogenannten Soleschuppen am Rande des Kurparks zunächst aufbereitet und anschließend an die Badenden abgegeben wird.Die Beurkundung sei mit Blick auf die Bedeutung für den Kurort und die Stadt gar nicht hoch genug anzurechnen, so Schmidt. "Wir sind in ganz Niedersachsen das einzige Mittelzentrum, was in einer Samtgemeinde liegt. Und wir sind nur Mittelzentrum, weil wir diesen Status als Kuort bekommen haben." Bürgermeisterin Marlies Matthies schloss sich dem an und betonte: "Heute ist ein wichtiger Tag durch die Prädikatisierung. Es ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Diese Anerkennung macht mich besonders stolz auf diese Stadt." Sie dankte allen, die hierbei mitgewirkt und zum Erfolg geführt haben.

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