1. Der offizielle Startschuss für Innenstadtprozess fällt

    Ministerin übergibt den Förderbescheid für Finanzierung von "Renewsance Stadthagen"

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Die Europa- und Regionalministerin Birgit Honé hat Donnerstag der stellvertretenden Bürgermeisterin Iris Freimann den ersten Förderbescheid im Rahmen des Sofortprogramms "Perspektive Innenstadt" überreicht. Damit ist das Fließen der Fördersumme von rund 310.000 Euro sozusagen offiziell, die Organisatoren des damit zu finanzierenden Prozesses stehen bereits in den Startlöchern. Iris Freimann betonte, dass schon mit der Einleitung des "Innenstadtprozesses ReNEWsance" eine gewisse Aufbruchsstimmung bei vielen Akteuren spürbar werde. "Stadthagen hat sich auf den Weg gemacht - zusammen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern wollen wir aus den ersten gegangenen Schritten eine richtige Bewegung für unsere Innenstadt starten. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei Unterstützung durch das Land Niedersachsen bekommen", so Freimann bei der Übergabe. Die Bereitschaft der Bürger sich einzubringen, sei dabei "ein Pfund" auf das man setzen müsse. Mit der Fördersumme in Höhe von 310.500 Euro will die Stadt das Projekt "Innenstadtprozess ReNEWsance" umsetzen - einen Innenstadtentwicklungsprozess mit breiter Bürgerbeteiligung. "Mit dem Sofortprogramm unterstützen wir die Kommunen in Niedersachsen bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie in den Innenstädten, um sich für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen", sagte Ministerin Honé. Besonders lobte Honé den ganzheitlichen und partizipativen Ansatz, den die Stadt verfolge: "Gemeinsam mit den Menschen stellen Sie sich den grundsätzlichen Fragen, welche Funktion Ihre Innenstadt der Zukunft haben soll und was geschehen muss, um sie für hier Lebende, Arbeitende und Verweilende attraktiv und lebenswert zu halten. Und: Sie wollen an bestehende innovative Ansätze wie dem "Living-Care-Lab", dem "Innovationspark Schaumburg" und dem Coworking -Space "iKantine" anknüpfen. Das hat Vorbildcharakter!" Der "Innenstadtprozess ReNEWsance" soll bis Anfang 2023 in eine Stadtvision umgesetzt werden. Zwischen November 2021 und März 2022 fanden bereits sieben Design-Thinking-Workshops statt, in denen Herausforderungen und Bedürfnisse umrissen und verdichtet wurden. Im nächsten Schritt sollen diese Thesen für eine neue Innenstadt gemeinsam mit Interessierten diskutiert werden. Dabei soll die gesamte Bevölkerung in den Prozess integriert werden. Ziel sei eine gemeinsam getragene Stadtvision, wie Projektleiterin Jessica Lietzau von der Stadthäger Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Freimann ausführte. Lietzau erklärte, dass viele Vorbereitungen für die Fortführung bereits abgeschlossen seien. Nun könnten die Organisatoren "mit Wucht" in die Öffnung für eine breite Bürgerbeteiligung gehen. Sehr großen Wert lege das Koordinationsteam auf eine möglichst umfassende Einbindung der verschiedenen Gruppen der vielfältigen Stadtgesellschaft.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an