1. Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums demonstrieren für den Frieden

    Sternmarsch zum Stadthäger Marktplatz mit anschließender Kundgebung

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    900 bis 1.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer versammelten sich auf dem Stadthäger Marktplatz, um mit einer Friedensdemo gegen die Kriege in der Welt zu demonstrieren. "Kinder für Kinder-Rucksäcke" für die Flüchtlingskinder. "Die Grundidee für eine Veranstaltung gegen Krieg kam von unserer Schülervertretung," schildert die Schulleiterin am Ratsgymnasium Angelika Hasemann den Beginn der Aktion. Nachdem eine zuerst geplante Menschenkette verworfen wurde, kam die Idee auf, einen Sternmarsch mit 9 Armen, einen für jeden Jahrgang, zu organisieren. Mit dem Beginn des Glockengeläuts der Kirche strömten aus den Nebenstraßen des Marktplatzes die Kinder, Jugendlichen und Lehrende des Gymnasiums an der Büschingstraße auf den zentralen Platz. Mit dem letzten Glockenschlag hatte sich nahezu die gesamte Schule vor dem alten Rathaus versammelt. In mahnenden Worten wurden die Kriege in der gesamten Welt verurteilt und dass die Veranstaltung eine Demonstration für den Frieden sei. Im Gespräch machte die Schulleiterin deutlich, dass an ihrer Schule auch eine Reihe russischer Kinder unterrichtet würden. Aus Rücksicht und auch um ihnen nicht das Gefühl zu geben, ausgegrenzt zu werden, ist nicht der Krieg in der Ukraine zum Anlass genommen worden. Das Niedersächsische Kultusministerium hatte dem Antrag der Schule auf eine Unterrichtsstunde für die Friedenskundgebung zugestimmt. Als weitere Maßnahme an ihrer Schule schilderte die Schulleiterin eine Mail an alle Eltern mit der Bitte "Kinder für Kinder-Rucksäcke" zu packen. Der Inhalt sollte aus geschlechtsangepassten und altersgerechten Dingen bestehen. Für die 6 - 10 - jährigen Spiele, Spielsachen und ein Kuscheltier, für die 10 - 14 - jährigen ebenfalls Spiele aber auch Körperpflegeprodukte und Düfte. "Selbstverständlich nimmt das Ratsgymnasium auch alle anderen Spenden entgegen. Wir benötigen ebenfalls weitere Sprachmittler," appelliert Hasemann an die Schaumburgerinnen und Schaumburger.

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