1. Homeoffice und Mobile Working bei der Sparkasse Schaumburg

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    Unternehmenssprecher Jörg Nitsche beschreibt die Situation zu Beginn der Pandemie, während des Rechtsanspruches und wie es in diesem Jahr weitergeht. Bereits im März 2020 begann die Sparkasse Schaumburg damit, gezielt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Die Auswahl beschränkte sich zunächst auf die sogenannten kundenfernen Bereiche in den einzelnen Abteilungen. Schon lange, bevor der gesetzliche Anspruch auf einen solchen Arbeitsplatz erlassen wurde, hat die Sparkassenführung reagiert und die Möglichkeiten ausgedehnt. Hintergrund war dabei vorrangig die räumliche und/oder zeitliche Trennung von Mitarbeitenden in den Abteilungen, in denen dieses möglich war. Besprechungen wurden zunehmend nicht mehr in Konferenzräumen abgehalten, sondern online in digitalen Konferenzen durchgeführt. An diesen konnten die Teilnehmer natürlich auch aus dem Homeoffice teilnehmen. Eine Reihe von Arbeitsabläufen und Aufgaben konnten sehr effektiv zu Hause erledigt werden. Auch nach Ende des gesetzlichen Anspruchs wird die Spk Schaumburg diese Form des Arbeitsplatzes anbieten, eine Regelung steht kurz vor der Umsetzung. Als eindeutig positive Aspekte führt Nitsche rückblickend an, dass die Mitarbeitenden flexiblere Arbeitszeiten haben, Fahrtkosten sparen, was gerade heutzutage ein wesentlicher Aspekt sei sowie dass die Arbeitgeberattraktivität auf dem Arbeitsmarkt erheblich gesteigert werde. Nicht verschweigen will der Sprecher die zumeist von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genannten Nachteile. Manchmal fehlt zu Hause der Zugriff auf Unterlagen und Akten, die nicht digitalisiert sind, die Abstimmung untereinander ist deutlich schwieriger und vielen fehle das Teamgefühl und die sozialen Kontakte im Unternehmen. "Eine überwiegenden Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finden eine Kombination aus beiden Arbeitsformen am attraktivsten," fasst Nitsche seine Eindrücke zusammen.

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