1. Expedition in den Kurpark

    Auf Entdeckungstour in Park und Wald des Staatsbades

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    Bad Nenndorf (gk). Es ist nicht unbedingt eine weite Reise notwendig, um Neues zu erkunden. Auch in der eigenen Stadt gibt es viel zu entdecken. So zum Beispiel auch im Kurpark von Bad Nenndorf mit angrenzendem Wald und Alleen des Staatsbades, wie Anwohner und Gäste wiederholt erklären. Park und Wald laden immer wieder alle Generationen zum Spazierengehen, Wandern oder auch zum Innehalten ein. Auf Schritt und Tritt wird hierbei spezielles Entdeckerpotential geboten. Vorbei an der Schutzhütte mit der ermutigenden Aufschrift "Alles wird gut", gelangt man zu Baumstümpfen mit großen Schnittflächen, auf denen farbenprächtige Holzmaserungen zu sehen sind. Wahre Kunstwerke der Natur. An den unterschiedlichen Nistkästen sorgen Vögel für eine lebhafte Betriebsamkeit. Die gefiederten Gäste scheinen ihr Quartier gewählt zu haben. Mit einem Teilstück aus dem Stamm einer alten Buche, die die zurückliegenden Sturmnächte nicht überlebt hat, legten umsichtige Zeitgenossen den kleinsten Bewohnern des Waldes eine Unterkunft bereit. Ein "Insekten -Asyl", wie sie es nennen. Die Stürme haben in den vergangenen Wochen auch im Kurpark zahlreiche Bäume entwurzelt oder abgebrochen. Der besonders sagenumwobene Baum blieb unbeschadet. Es handelt sich um eine doppelstämmige sehr alte Buche. Auf der zum Spazierweg abgewandten Seite öffnet er sich wie ein hohes Tor. Bei genauem Hinsehen kann man dort ein fast drei Meter großes Wesen mit langem, zackigem Bart entdecken. Es scheint interessiert und neugierig die Vorbeiziehenden zu beobachten. Eine besonders seltene Laune der Natur. Wer das Märchen vom Baumgeist der Gebrüder Grimm kennt, wird an diesem Baum daran erinnert. Und nicht nur für die Kinder wird das Märchen mit dem Blick auf das Wesen besonders anschaulich. Das Märchen vom armen Holzfällersohn, der durch den Geist im Baum für sich und andere das Glück fand. Ein schönes Ziel für Jung und Alt, auf dem Weg einer kleinen Expedition in die Heimat. Wo genau der Baum zu finden ist, dass wird nicht verraten. Sonst wäre es keine Expedition. Über den QR-Code hat man die Möglichkeit, das Märchen des Baumgeistes auch nach dem Spaziergang zu hören.

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