1. Erste Geflüchtete in Bückeburg angekommen

    53 Menschen nach Schloss Baum gebracht

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    Am Mittwochnachmittag sind in einem Bus die ersten 53 Geflüchteten samt einem Dackel aus der Ostukraine nach Schloss Baum gebracht worden. Landesbischof Karl-Hinrich Manzke sowie Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe und seine Frau Mahkahmeh begrüßten die Ankommenden. Die DRK-Bereitschaften Bückeburg und Bad Nenndorf kümmerten sich um die Geflüchteten. Diese Menschen hatten eine wahre Odyssee hinter sich: Aus der schwer umkämpften Ostukraine haben sie sich auf die beschwerliche Flucht begeben und haben lange an der ukrainisch-polnischen Grenze ausharren müssen. Die Jüdische Gemeinde Schaumburg unter der Leitung von Marina Jalowaya haben dann den Transport nach Bückeburg organisiert. Dabei ging es nur sehr langsam voran - die Fahrt durch die Ukraine war gefährlich und von Hindernissen geprägt. Auf Schloss Baum können die Menschen erstmal zur Ruhe kommen. 38 Personen bleiben vor Ort, die übrigen werden später über die Kirchengemeinde Luhden auf Privatpersonen verteilt, die sich bereit erklärt haben, Geflüchtete bei sich aufzunehmen. Vor Ort registrierte das DRK die Namen der Ankommenden in einer Datenbank und führte bei jedem einen Corona-Test durch. Danach gab es erstmal etwas zu essen und Ruhe für die erschöpften Menschen aus der Ukraine. Manzke lobte die Solidarität in der Schaumburger Gesellschaft: "Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist unglaublich groß". Auch die Zusammenarbeit vom Landkreis, Kirche und Kommunen funktioniere vorbildlich. In den nächsten Tagen werde ein weiterer Bus mit nochmal rund 50 Menschen erwartet. Foto:pr

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