MEERBECK. Die Sitzung des Gemeinderates Meerbeck am 3. März konnte ohne ausführliche Diskussionen über einzelne Tagesordnungspunkte harmonisch durchgeführt werden. Die Beratungen dazu hatten in einer vorangegangenen Klausur stattgefunden. Neben dem Haushaltsplan und der Haushaltssatzung hatte die Bürgermeisterin der Gemeinde Meerbeck, Sabine Druschke, mehrere Anträge auf Bezuschussung in die Tagesordnung aufgenommen. "Die Bezuschussung und Förderung von Vereinen und Institutionen ist uns sehr wichtig, wir unterstützen gern die dort geleistete Arbeit", so die Bürgermeisterin. Das Gremium hatte insgesamt über vier Anträge zu beschließen, alle Anträge wurden positiv bewertet und einstimmig beschlossen. Im Einzelnen wurde dem Mädchen - und Frauenberatungszentrum e.V. BASTA die Summe von 500 Euro zugesagt, 200 Euro mehr als im Vorjahr. Als für den Rat nachvollziehbaren Grund für den neuen Antrag gaben die Verantwortlichen von BASTA einen deutlich gestiegenen Beratungsbedarf an. Der TuS Niedernwöhren hatte einen Antrag über 5.000 Euro gestellt. Das Geld soll für die Verbesserung der Außenanlagen, Anpflanzungen sowie für eine Verbesserung der Wegemöglichkeiten für Zuschauer sowie Sportlerinnen und Sportler verwendet werden. Einen Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Ruderbootes, einen "Fun-Trainer", hatte die Ruderabteilung des TuS Niedernwöhren beantragt. Die Gemeinde beteiligt sich daran mit 1.200 Euro. Die Jagdgenossenschaft Volksdorf/Kuckshagen beantragte einen Förderbeitrag für die Anschaffung einer Drohne. Dieses mittlerweile angeschaffte Fluggerät wird zum Jagdwildschutz eingesetzt und soll in erster Linie Rehkitze in erntereifen Feldern aufspüren, um diese vor den Mähmaschinen zu schützen. Hierfür wurden 1.600 Euro beschlossen. Erstmalig wurde der Ergebnishaushalt mit einem Defizit von 12.900 Euro abgeschlossen. 1.732.800 Euro Einnahmen standen dabei Ausgaben in Höhe von 1.745.700 Euro gegenüber. Als Hauptursache dafür gab die Bürgermeisterin die höhere Samtgemeindeumlage an, was jedoch nach ihren Informationen nahezu alle Gemeinden beträfe.
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Gemeinderat entscheidet über Förderungsanträge
Haushalt erstmalig nicht ausgeglichen
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