1. Interview mit Trainer-Neuzugang Maximilian Wölfe

    HSG-Sprecher Lucano Andraczek führt ein Interview

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    Mit Maximilian Wölfel hat die HSG Schaumburg Nord zur kommenden Saison einen neuen Trainer für die 1. Herren verpflichtet. Er wird das Team ab dem Sommer von Interimstrainer Saulius Tonkunas übernehmen. Bereits vor Amtsantritt wurde Wölfel zur neuen Saison ausgefragt. MW: "Hinsichtlich der Abwehr hängt viel an dem Kader und dessen Physis. Je nachdem was für Spieler Teil des Teams sind, werden wir die jeweiligen Abwehrformation trainieren und schlussendlich im Spiel praktizieren. Das Tempospiel für den Angriff ergibt sich dann daraus. Im Angriff setze ich darauf, dass jeder weiß was wir Spielen und zu welchem Zeitpunkt. Kurz gesagt, was für Möglichkeiten, in welcher Situation, nach welcher Auslösehandlung? Als ehemaliger Kreisläufer liegt mir natürlich das Spiel mit dem Kreis am Herzen. Dieses möchte ich auch noch weiterentwickeln, weil es für mich essentiell zum Erfolg beim Handball beiträgt. Ich bin außerdem ein Fan vom 7 vs. 6, da ich darin das Potential sehe, die Abwehr vor eine große Herausforderung zu stellen und Spiele dadurch entschieden werden können." Von der Landesliga in die Oberliga ist ein großer Schritt. Was sind deine persönlich größten Herausforderungen? "In der Oberliga haben die Spieler einen viel hören Anspruch an den Trainer als in der Landesliga hinsichtlich der Trainingsqualität, Trainingsintensität und Trainingsvorbereitung. Die Arbeiten mit Videomaterial, wie zum Beispiel Gegneranalysen, werden neu für mich sein, zählen aber zu den Dingen, auf die ich mich am meisten freue. Saisonvorbereitungen und Training an sich sehe ich eher weniger als große Veränderung, da ich in dieser Hinsicht meine Maßstäbe schon immer relativ hoch angesetzt habe. Ich gehe auch davon aus, dass die Eigeninitiative der Spieler in der Oberliga nochmal eine Andere ist, als in der Landesliga und man dementsprechend schneller vorankommt und die Ansprüche auch anziehen kann. Fitness und Verletzungsprophylaxe sind ebenfalls zwei Dinge, welche bei steigender Intensität höhere Bedeutung bekommen müssen."

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