1. „Stadt erreicht bei Spielplätzen solide Grundversorgung“

    Spielplatzkonzept verabschiedet / Abenteuer- und Wasserspielplatz werden geprüft

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    STADTHAGEN (bb). Der Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Integration hat das von der Stadtjugendpflege erarbeitete Kinderspielplatzkonzept verabschiedet. Dieses zielt auf eine "solide Grundversorgung mit Spielgeräten und Bewegungsflächen" für die "Sechs- bis Zwölfjährigen" in allen Wohngebieten ab, jeweils unter Beteiligung der anwohnenden Kinder. "Dies ist ein Konzept, das sich weiterentwickeln wird. Wir haben da den Wunsch nach regem Austausch", erklärte der Ausschuss-Vorsitzende Thomas Pawlik nach der Abstimmung. Der Ausschuss votierte einstimmig für das Konzept, mit dessen Erstellung er die Verwaltung beauftragt hatte. Ergebnis der Untersuchung der 43 bestehenden Anlagen war, dass sich die Spiel- und Bewegungsflächen in einem befriedigendem Zustand befinden würden, wie Stadtjugendpfleger Ralf Cordes bei einer erneuten Kurzvorstellung des Programmes erläuterte. Alle Geräte seien Funktionstüchtig. Die Grundversorgung mit Wippe, Rutsche und Schaukel in der Fläche sei also solide, so die Zusammenfassung von Cordes. Diese solle erhalten beziehungsweise schrittweise aufgewertet werden, in Abhängigkeit von der schwierigen Haushaltslage. Eine Umsetzung themenorientierter Schwerpunkte und besonderer Angebote sei zu prüfen in zentral gelegenen und besonders intensiv besuchten Flächen. Hier biete sich beispielsweise der Spielplatz an der Gubener Straße und am Schlossgarten an. Auf diesem Feld hatte auch der Ausschuss im längeren Verlauf des Prozesses zur Entwicklung des Konzeptes Anregungen gegeben. Cordes erklärte, dass die Einrichtung etwa eines Abenteuerspielplatzes in der Gubener Straße am ehesten umsetzbar sei, "ein Stück weit unter pädagogischer Begleitung", was wiederum entsprechende Ressourcen erfordere. Für solche Maßnahmen müsse dann versucht werden, Fördermittel zu gewinnen. Für die Idee eines "Wasserspielplatzes" biete sich der Schlossgarten an. Hier würden ohnehin Umgestaltungen eingeleitet, ein Brunnen sei vorhanden. Bei der Ausführung seien allerdings Fragen wie die Wasserqualität zu berücksichtigen. Die Beteiligung von Kindern an der Ausbauplanung sei bereits Standard, so Cordes. Diese Beteiligungsmodelle sollten aus der Praxis heraus je nach Bedarf weiterentwickelt werden. Zu prüfen sei weiterhin, an welchen Stellen auch Spielgeräte für drei- bis sechsjährige sinnvoll seien. Zudem sei ein wichtiges Thema, wo auch inklusive Spielgerät entstehen könnten, um die Begegnung vom Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu fördern. Für 2022 sei die Erneuerung der Spielplätze Obstanger und Westernkämpe geplant. Festzuhalten sei, dass auch sich bei der Beschaffung der Geräte die allgemeine Baustoffknappheit empfindlich auswirke. Das Konzept solle stetig weiterentwickelt werden, ausschlaggebend blieben die begrenzten finanziellen Ressourcen der Stadt. Foto: archiv bb

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