1. Blutspender stehen Schlange

    Große Resonanz auf traditionelle Blutspende zwischen den Jahren

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Ein voller Parkplatz vor und eine lange Schlange ins Feuerwehrhaus zeigte bereits früh an diesem Blutspendetermin, dass die Spendenbereitschaft in diesem Jahr bei der traditionellen Blutspende zwischen den Jahren besonders hoch war. Der Blutspendedienst Springe des Deutschen Roten Kreuzes hat den letzten Blutspendetermin und der 3G-Regelung mit Unterstützung der Sportschützenkameradschaft NORD realisiert. Bereits eine Stunde nach Start der Aktion hatten sich bereits über 40 Spender angemeldet, der Andrang war zeitweilig so hoch, dass zwecks der Einhaltung der Sicherheitsabstände die Spende bis auf den Hof Schlange standen, um den Fragebogen auszufüllen und zum anschließenden Arztcheck zu gehen, bevor es an die eigentliche Spende geht. Ortsbürgermeister Andreas Paul Schöniger und die Sportschützenkameradschaft kümmerten sich derweil um die Verteilung der Spender und die Verpflegung nach dem Spenden. Kurz fürchtete man, dass ob des großen Andrangs die Bratwürste ausreichen würden, doch ein potentiell kurzfristig aktivierbarer Würstchenlieferant stünde bereit, berichtet Schöniger mit einem Schmunzeln. Doch bevor es eine Wurst gab, hieß es erstmal Blutspenden, denn aktuell werden wieder Blutkonserven knapp. Auch die Spendenbereitschaft ist bei weitem nicht überall so vorbildlich wie in Meinsen-Warber - die anhaltende Pandemie, die damit verbundenen Regelungen und Urlaubszeiten verknappen den Nachschub. Täglich werden laut Angaben des DRK in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Das Deutsche Rote Kreuz ruft deshalb die Menschen bundesweit, nicht nur in Schaumburg, auf, Blut zu spenden. Und in Meinsen-Warber sind an diesem Abend insgesamt 80 Spender dem Aufruf gefolgt - davon 74 "Wiederholungstäter" und sechs Erstspender. "Ein besonderer Dank geht an die Spender, auch für ihre Geduld bei der längeren Wartezeit, die Freiwillige Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum sowie der Stadt Bückeburg für die Freigabe des Veranstaltungsortes. Das Team aus Springe hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt", sagt Andreas Paul Schöniger. "Mit der Spende wurde somit auch ein gesellschaftlicher Beitrag geleistet", so der Ortsbürgermeister abschließend. Foto:nh

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an