NEINSTADT (bb). Der Um- und Ausbau der Grundschule in Nienstädt ist angelaufen und damit eines der großen Lichtblicke der Samtgemeinde. Die Schule soll damit fit gemacht werden für den Bedarf des Ganztagsbetriebes sowie für Anforderungen der Inklusion. Ziel ist die Fertigstellung in 2021.
Die Mitarbeiter der beauftragten Baufirmen sind fleißig tätig, um das umfangreiche Bauprojekt voranzutreiben und damit den Ratsbeschluss zur Modernisierung des Schulstandortes in Nienstädt umzusetzen. Weitgehend erledigt ist die Entkernung des Sanitärbereiches, welcher der Erneuerung der Toiletten vorausgeht. Aktuell würden die Gründungsarbeiten für den neuen Fahrstuhl im Eingangsbereich eingeleitet, wie die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Sandra Wiechmann ausführte. Ebenso erfolge die Gründung für den Anbau eines zusätzlichen Raumes.
Nächster Schritt sei dann der Umbau und die gleichzeitigen Vergrößerung des Mehrzweckraumes/Aula. Ziel bleibe es, das Projekt im Jahre 2021 zu beenden. Die Umstände der Corona-Pandemie und der damit in Zusammenhang stehenden Lage im Bausektor würden allerdings zu zahlreichen Unsicherheiten führen. Im vergangenen Jahr hatte der Samtgemeinderat nach längerer Beschäftigung mit dem Thema den Beschluss zur Erneuerung der Grundschule in einem Zug gefasst. Mit Mensa-Bau, Erweiterung der Aula, dem Aufzug im Eingangsbereich, der Toilettenerneuerung, der energetischen Sanierung und weiteren Maßnahmen wird die Schule für den Ganztagsbetrieb und eine Reihe von Anforderungen der Inklusion fitgemacht. Schließlich steht ab 2025 der Rechtsanspruch auf ein Ganztagsbetreuungsangebot im Raum.
Ebenso will die Samtgemeinde zeitgemäß für die Ansprüche im Feld der Inklusion aufgestellt sein. Im Haushalt sind Kosten von 2,7 Millionen Euro für das Projekt angesetzt. Der Samtgemeinde ist die Modernisierung der Schule also durchaus einen kräftigen Schluck aus der Pulle wert. Dabei besteht jedoch die Hoffnung auf eine nennenswerte Unterstützung aus Fördertöpfen des Bundes. Text|Foto: bb
