RINTELN (ste). "Es wurde ein Lebensbaum, wie wir es uns erhofft hatten", so Paul-Egon Mense vom Kapellenvorstand Todenmann, "... denn die zahlreichen angehängten Kärtchentexte sind kleine aber deutliche Zeugnisse vom realen Leben, von dem, was die Menschen in dieser kontaktarmen Zeit bewegt." Da werden Wünsche an Gott ebenso formuliert wie Appelle an die Mitmenschen, Sorgen um die eigene und die Gesundheit anderer und kleine Botschaften voller Hoffnung und Zuversicht. "Und diese Hoffnung und Zuversicht veranlassen uns", sagt Pastor Dirk Gniesmer, "... uns bei allen mit einem Freundschaftsband - wir nennen es Hoffnungsband - zu bedanken, die unseren Osterbaum besucht und ihre Gedanken dort schriftlich hinterlassen haben." Wer sich gerne sein Hoffnungsband abholen möchte, kann dies am Lebensbaum, der noch bis zum 10. Mai täglich von 11 bis 17 Uhr unter dem Glockenturm der Kapelle steht, abnehmen. Diese Empfehlung gilt Allen, die sich ein wenig Leben mit nach Hause nehmen möchten, denn dieses Band besteht aus Blumensamen. Eingepflanzt und feucht gehalten wird nach einigen Tagen daraus eine Blume oder eine andere blühende Überraschung. Wer dann seine gepflanzte "Überraschung" zum Pfingstgottesdienst am 23. Mai um 10 Uhr mitbringt, erhält dafür ein Dankeschön. Foto: privat
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Vom Lebensbaum zum Hoffnungsbaum
Kapellengemeinde dankt mit einem Freundschaftsband
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