1. Blick auf Finanzen und Nachhaltigkeit

    Heiko Monden im Gespräch mit Einwohnern der Samtgemeinde

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (al). Nach den Mitgliedern seiner Partei, Feuerwehrverantwortlichen und Sportvereinsvorständen hat der SPD-Kandidat für das Amt des Rodenberger Samtgemeindebürgermeisters, Heiko Monden, zum ersten Mal das Gespräch mit der Bevölkerung gesucht. Der ersten Video-Konferenz dieser Art sollen weitere folgen. Gleichwohl wünscht sich Monden en direkten Kontakt mit den Einwohnern - wenn die Corona-Beschränkungen entfallen sind. Erneut unterstrich er seine Kompetenz bei den Kommunalfinanzen. Als Chef im Rathaus wolle er sich zwar vor die Beschäftigten stellen, will zugleich aber auch als aktiver Ideengeber für die Politik wirken. Voraussetzungen dafür bringe er als Bürgermeister und gleichzeitiger ehrenamtlicher Gemeindedirektor seiner Heimatgemeinde Auhagen mit. Monden sieht sich als unbedingter Befürworter von Samtgemeinden, in denen in finanzieller Hinsicht die Eigenverantwortung der Mitgliedsgemeinden erhalten werden müsse. Ausdrücklich erklärte er, trotz seiner Parteimitgliedschaft "ein unparteilicher Samtgemeindebürgermeister" sein zu wollen. Er sieht sich selbst als "sachlicher Typ". In der Fragerunde bat die Lauenauerin Michaela Becker um Auskunft, wie sich der Kandidat die Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus vorstelle: "Bislang kommt da ja sehr wenig", kritisierte sie und rügte die aktuelle Internetpräsenz der Verwaltung: "Die Homepage ist das Grauen schlechthin." Monden hält "Kommunikation und Transparenz für sehr wichtig". Auch wolle er sich nicht auf die Sozialen Medien verlassen. Er wünscht sich viele persönliche Treffen oder - solange dies nicht gehe - Videokonferenzen. Der Feggendorfer Dirk Walkowiak verlangte Auskunft über Mondens Prioritäten nach seinem Amtsantritt. Dieser zählte in dieser Reihenfolge Haushalt und Finanzen, Nachhaltigkeit, Familienfreundlichkeit, Gewerbeansiedlung und Leben im Alter auf. Steffi Reich (Feggendorf) bat den Kandidaten um Engagement zugunsten einer IGS-Oberstufe in Rodenberg und kündigte zugleich elterliches Engagement als Unterstützung an. Zwar läge die Zuständigkeit beim Landkreis, erwiderte Monden; doch wolle er eine enge Kommunikation mit dessen Entscheidern und mit den hiesigen Kreistagsmitgliedern suchen. Dabei könnten die Eltern flankierende Hilfe leisten.Foto: al

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