RINTELN (mk). Drei unabhängig von der WGS, der CDU und des Ortsrates Möllenbeck eingebrachte Anträge standen in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses auf der Tagesordnung. Es geht um die Anschaffung von Lüftungsanlagen für die Grundschulen. Die WGS bezifferte die Kosten auf 80.000 Euro, die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, für eine endgültige Entscheidung weitere wissenschaftliche Erkenntnisse einzuholen. Die Grundschulen verfügen bereits über ein umfassendes Hygienekonzept, gelüftet wird nach der "20-5-20"-Regeln. Lüftungsanlagen sollen in den insgesamt 81 Räumen dafür sorgen, dass die Ansteckungsgefahr über Aerosole weiter verringert wird. Dafür könnten zum einen mobile Geräte angeschafft werden, aber auch fest installierte Lüftungsanlagen stehen zur Debatte. Bei letzteren müsste zunächst der Bauausschuss hierzu Stellung nehmen. Bereits im vergangenen Jahr wurden die von der WGS bezifferten 80.000 Euro in den Haushalt 2021 eingestellt worden, die Kosten werden voraussichtlich aber viel höher ausfallen. Die Stadt beziffert die Ausgaben auf 3.800 Euro pro Gerät - insgesamt somit auf 284.000 Euro zuzüglich des Finanzbedarfs für die Installation, die Wartung und den Betrieb. Auch Kindertagesstätten sollen nach Möglichkeit Lüftungsanlagen erhalten. Nun sollen jedoch erst einmal zeitnah neue wissenschaftliche Erkenntnisse eingeholt werden, um zu prüfen, welche Anlagen überhaupt geeignet sind und welche für die Schulen in Frage kommen könnten. Die aktuelle Faktenlage sei nach Ansicht der Verwaltung noch zu unsicher. Das Lüftungskonzept ist Teil des Schulentwicklungsplans. Foto: privat
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Weitere Erkenntnisse nötig
Keine Lüftungsanlagen für Schulen
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