RINTELN (ste). Ist eine Auflistung von Objekten, die die Stadt Rinteln aufgrund von Umsiedlung oder Umnutzung nicht mehr braucht, bereits der Anfang vom Ende? Nein, stellte der Rat fest, der dem SPD-Antrag auf Erstellung solch einer Liste zustimmte. Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) begründete ihren Antrag damit, dass man lediglich eine Aufstellung der betreffenden Objekte haben wolle, um dann darüber zu entscheiden, wie am besten damit verfahren werden solle. Bereits während seiner Haushaltsrede hatte Dr. Gert Armin Neuhäuser (WGS) dies scharf kritisiert und stellte fest, dass eine solche Liste der Anfang von "Jetzt geht es an die Substanz" sei. Dr. Neuhäuser fragte, ob eine solche Liste denn geprägt sei von einem "...irren Misstrauen gegen unseren Bürgermeister?" Für den Verkauf von Immobilien brauche es keinen solchen Antrag. Das sah sein Ratskollege Heinrich Sasse (WGS) ganz anders. Eine Liste sei nicht verwerflich, sondern vernünftig und auch Veit Rauch (CDU) fand die Idee ganz charmant, denn so könne man auch feststellen, ob die Stadt noch Immobilien für bezahlbaren Wohnraum in guten Innenstadtlagen hätte. Der Rat stimmte letztendlich auch dem Erweiterungsantrag von Uta Fahrenkamp (Grüne) zu, die diese Liste nicht nur zum Verkauf von städtischen Immobilien sah, sondern auch zur Feststellung, wo man eventuelle Umnutzungsmöglichkeiten habe.
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Eine Liste ist nicht schädlich
Stadt soll Objekte auflisten, die sie nicht mehr braucht
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