1. DRK führt Schnelltest ein

    Kein Ersatz für PCR-Testungen

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    LANDKREIS (cs). Der DRK-Kreisverband hat die Startphase der Corona-Schnelltests bereits abgeschlossen und setzt diese bereits in der ambulanten Pflege und den Wohnheimen ein. Da die Corona-Schnelltests je nach Anbieter zwischen drei bis zehn Prozent falsche Ergebnisse liefern ersetzen sie nicht die im Labor ausgewerteten sicheren PCR-Tests. Der Antigen-Schnelltest kann aber eine entsprechend hohe Infektionslast bereits nach etwa 15 Minuten ausfindig machen und so kurzfristig Hinweise geben. Genauso wie bei dem PCR-Test wird beim Antigen-Test ein Abstrich aus dem Rachen bzw. der Nase genommen. "Die Corona- Schnelltests wurden in den letzten Monaten deutlich weiterentwickelt", betont Kreisgeschäftsführer Thomas Hoffmann, "Insbesondere beim Auftreten von Symptomen zeigen die Corona-Schnelltests mittlerweile vernünftige Ergebnisse an, so dass wir mit dem Einsatz der Schnelltests bei Mitarbeitern und Bewohnern mehr Sicherheit erhalten können. Wir haben uns dabei für einen der etwas teureren aber auch besseren Corona-Schnelltests entschieden." Die Corona-Schnelltests sind so konzipiert, dass für ihre Handhabung keine eingehende medizinisch-technische Qualifikation und Erfahrung auf dem Gebiet der Laboratoriumsmedizin benötigt wird. Das Pflegefachpersonal ist von einem Arzt in der Probenentnahme und Testauswertung unterwiesen worden. Da bei dem Schnelltest hohe hygienische Anforderungen bestehen und der Vorgang inklusive Auswertung circa 20 Minuten je Test dauert, setzt das DRK den Corona-Schnelltest deshalb gezielt beim Auftreten von zum Beispiel Erkältungssymptomen ein. Hoffmann erklärt: "Ein negativer Corona-Schnelltest schließt allerdings eine Infektion nicht aus und ist auch nicht so sicher wie ein PCR-Test. Trotzdem erhoffen wir uns durch den Einsatz mehr Sicherheit für unsere Bewohner und Klienten, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."Foto: DRK Schaumburg

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