RINTELN (ste). So ganz neu ist die Tatsache nicht, dass die Rintelner Polizei ihr jetziges Teil-Mietverhältnis auflösen möchte und einen neuen Standort sucht. Doch nach der letzten Bauausschusssitzung, auf der Dieter Horn das Thema ein Stück weit öffentlich machte, schlagen die politischen Wellen hoch. Dr. Gert Armin Neuhäuser machte mit einem Antrag an die Verwaltung klar, dass er den neuen Standort zentral am Kollegienplatz im Bereich der jetzigen IGS sehe. Er forderte deshalb den Bürgermeister dazu auf, für die nächste Ratssitzung eine Diskussion darüber in die Tagesordnung aufzunehmen zum Thema "Ansiedlung der Polizeidienststelle Rinteln am Kollegienplatz". Dr. Neuhäuser begründet seinen Antrag damit, dass derzeit Gespräche über ein städtisches Grundstück am Bahnhofsweg und eine Ansiedlung der Polizei dort stattfinden würden. Seiner Meinung nach gehöre eine Polizeidienststelle jedoch - bei bestmöglicher Anbindung an das Verkehrsnetz - möglichst nahe in die Innenstadt und damit möglichst nahe an die Bürgerinnen und Bürger. Zudem hätten Verwaltungsbehörden und Polizei die gemeinsame Aufgabe der Gefahrenabwehr, was Synergieeffekte durch eine Ansiedlung in Rathausnähe erwarten lasse. Die Polizei hat unterdessen bereits Gespräche mit der Stadt und deren GVS über eine Sanierung des Gebäudes am Bahnhofsweg (neben den Stadtwerken) geführt. Die Situation am jetzigen Standort ist insbesondere deshalb so unzureichend, da Teile der benötigten Flächen angemietet sind und Teile sich im Landeseigentum befinden. Die Barrierefreiheit ist nicht gewährleistet. Foto: ste
-
Wohin mit der Rintelner Polizeidienststelle?
Standortswahl in der politischen Diskussion
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum