1. Das Virus kennt keine Wochentage

    "Verkaufsoffener Sonntag" zur Stärkung des Einzelhandels

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    RINTELN (ste). Die öffentlichen Diskussionen zum "Verkaufsoffenen Sonntag" in der Rintelner Innenstadt in den sozialen Medien waren vielfältig. Von "...alles wird abgesagt, warum das nicht" bis "...wenn sich alle an die Regeln halten, ist das Risiko minimiert" gingen die Aussagen. Stadtmanagerin Ricarda Mohr hatte im Vorfeld bereits die Entscheidung von "Pro Rinteln" verteidigt, den verkaufsoffenen Sonntag wie geplant stattfinden zu lassen. Am letzten Sonntag hätte eigentlich die traditionelle Herbstmesse mit einem verkaufsoffenen Sonntag stattfinden sollen. Die Messe wurde abgesagt, aber das Weihnachtsgeschäft ist bereits in vollem Gang. Das gelte es ein Stück weit zu entzerren, so Mohr. Sie appellierte: "Weihnachtseinkäufe rechtzeitig vor Ort tätigen!" Bereits seit Jahresbeginn kämpft der Einzelhandel mit den Verlusten, die in Folge der Corona Pandemie entstanden sind. "Wir versuchen mit jedem verkaufsoffenen Sonntag diesem entgegenzuwirken und deswegen ist gerade dieser verkaufsoffene Sonntag so wichtig. Von den aktuellen Einschränkungen hat die Bundesregierung den Einzelhandel bewusst ausgenommen, um die Wirtschaftsketten nicht über die Maßen zu schädigen. Der Einzelhandel gehört zum Leben dazu, eben auch, wenn das Leben von Corona beeinflusst wird. So braucht man Bekleidung, Schuhe und Schreibwaren genauso wie Lebensmittel und andere wichtige Dinge", so die Stadtmanagerin. Dabei halte sich das Virus nicht an bestimmte Wochentage. Den Rintelner Bürgerinnen und Bürgern bescheinigte sie: "Die Leute hier in Rinteln halten sich an die Vorschriften und Regeln!" Der verkaufsoffene Sonntag stand unter dem Motto "Gemeinsam die Innenstadt stärken". Dass das auch bald wieder für die heimische Gastronomie gelten kann, darauf hofft "Pro Rinteln". Foto: ste

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