1. Nach geglücktem Start will Hannover mehr

    Vier Punkte in zwei Partien / Mannschaft will gegen Sandhausen und Dresden vollen Einsatz zeigen / Sperre für Anton

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    HANNOVER (bb). Mit vier Zählern ist 96 zwar nicht optimal aus der Corona-Pause gestartet, jedoch einen großen Schritt vorangekommen. Im eng getakteten Programm sollten die Roten in den nun folgenden Begegnungen gegen die abstiegsbedrohten Sandhausener und Dresdner die 40-Punkte-Marke knacken und so auch Restzweifel am Klassenerhalt beseitigen. Phasenweise knirschte laut vernehmlich Sand im Getriebe des 96-Spielaufbaus, sowohl beim 4:2-Sieg über Osnabrück als auch beim 1:1 gegen Karlsruhe. In beiden Partien gab es jedoch auch Abschnitte, welche die "Roten" deutlich überlegen gestalteten. Fast alle Zweitliga-Teams machten nach dem Neustart den Eindruck, Probleme zu haben auf Betriebstemperatur zu kommen. 96 muss innerhalb der Begegnungen konstanter werden. Die Ausbeute von vier Punkten ist jedoch alles andere als ein Fehlstart, auch wenn die Gegner aus der unteren Tabellenhälfte stammten. In der Hinserie sammelte 96 gegen Osnabrück und den KSC nur zwei Zähler. Gegen Osnabrück drehten die Hannoveraner zwei Mal einen Rückstand. In der Schlussphase gaben die "Roten" nach offensiven Wechseln noch einmal Gas und brachten so den "Dreier" nach Hause. Im Duell mit Karlsruhe kamen beide Teams zunächst kaum in Schwung. 96 war etwas dominanter und ging zu Beginn des zweiten Durchgangs mit 1:0 durch Edgar Prib in Führung. Karlsruhe steigerte sich jedoch, drängte Hannover zurück und erzwang den verdienten Ausgleich. In einer lebhaften Schlussphase spielten beide Mannschaften in einem Schlagabtausch auf Sieg, es blieb beim 1:1. "Wir waren heute auf einem sehr guten Weg", so Kocak nach der Partie. Der Ausgleich habe sein Team aus der Bahn geworfen. Dieses habe versäumt, im Anschluss an die Führung "den Sack zuzumachen". Am heutigen Sonnabend ab 13 Uhr versuchend die "Roten" in Sandhausen wieder einen "Dreier" einzufahren. Die Gastgeber sind geradezu sprichwörtlich für den Charakter von Liga zwei. Kein klangvoller Vereinsname, kein Kader, der mit hochbezahlten Ballkünstlern gespickt ist. Ein Team jedoch, das mit harter, leidenschaftlicher Arbeit, engem Zusammenhalt und guter Organisation dem zumeist favorisierten Gegner das Leben schwer macht. 96 muss ebenso entschlossen dagegenhalten und gleichzeitig nach spielerischen Lösungen suchen, um die starke Defensive des Tabellenvierzehnten zu überwinden. In den vergangenen beiden Partien sammelten Sandhausen ebenfalls vier Punkte. 
Das Hinspiel endete 1:1-Unentschieden. Kocak stehen fast alle Akteure zur Verfügung. Schmerzhaft ist die Sperre für den stabilen Waldemar Anton in Sandhausen. Es folgt am Mittwoch, dem 3. Juni, das Nachholspiel im eigenen Stadion gegen Dynamo Dresden.Foto: privat Kaletta

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