1. Nachwuchskräfte klopfen bei den 96-Profis an

    Torschütze Stehle und Gudra sollen vertraglich gebunden werden / Maina knüpft an sein Leistungsniveau an

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    HANNOVER (bb). Mit dem Fürth-Torschützen Simon Stehle (18) sowie Mick Gudra (19) will 96 zwei Talenten aus dem eigenen Nachwuchs Profiverträge anbieten. Ein ermutigendes Zeichen, dass die 96-Akademie Rendite für den Bundesliga-Kader abwirft. Nein, es sollte nicht überbewertet werden, wenn ein Spieler ein perfektes Zuspiel ungestört vom Gegner über die Torlinie drückt. Auch wenn dieser wie Simon Stehle erst 18 ist und ihm der Treffer in seinem Profi-Debüt gelingt. Als hoffnungsvolles Signal sollte es trotzdem gelten, wenn Trainer Kenan Kocak dem jungen Offensivspieler den (Kurz-)Einsatz im Punktspiel zutraut. Der pfeilschnelle Stehle traf in der U19-Bundesliga immerhin 14-mal. Gudra erzielte acht Tore. Kocak hatte auch beim ihm in Erwägung gezogen, ihn gegen Fürth zu bringen. Der junge Stürmer wurde allerdings durch eine schwere Verletzung ausgebremst. Im Training riss er sich das Kreuzband. Beide Spieler will 96 durch einen Profi-Vertrag binden. Zum Jahreswechsel hatte Club-Boss Martin Kind den Stellenwert der 96-Akademie betont, die dort geleistete Arbeit gelobt und angekündigt, dass sich in der Abteilung manches vielversprechende Talent tummele. Kocaks Schelte über die Einstellung der Nachwuchsspieler hatte daran Zweifel geweckt. Der Wechsel von Chris Gloster nach Eindhoven zuvor und der bisher nicht erfolgte Durchbruch des von verschiedenen Seiten hoch gelobten Sebastian Soto hatte ebenfalls für Diskussion darüber gesorgt, ob in der Übergangsphase zwischen Akademie und Profi-Abteilung alles rundläuft. Das Beispiel Stehle und Gudra gibt nun wieder Hoffnung auf frische Kräfte aus der Nachwuchsabteilung. Und Linton Maina, dem vor gar nicht so langer Zeit der Einstieg bei den Profis glückte, knüpft mittlerweile wieder an sein vor der Verletzungsphase gezeigtes Leistungsniveau an. Foto: bb

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