1. Junge Akteure auf der Bühne

    Didel-dadel-dum-Theater gastiert mit einer Komödie

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    LAUENAU (al). Auf eine neue Aufführung darf sich der immer weiter wachsende Freundeskreis des Jungen Theaters Beber freuen, das als "Dideldadeldum" in jedem Winterhalbjahr auch einmal im Lauenauer Sägewerk gastiert. Diesmal haben sie sich die Komödie "Mit dem Kopf durch die Wand" ausgesucht. Das Stück aus der Feder des Österreichers Ödön von Horvath (1901 - 1938) hat eigentlich einen gruseligen Hintergrund. Es geht um eine mysteriöse Leiche, die aus der französischen Seine geborgen worden ist. Diese nehmen ein paar erfolglose Schauspieler zum Anlass, sich bei einer Filmgesellschaft zu bewerben. Sie haben angeblich in einer spiritistischen Sitzung Kontakt zu den unbekannten Toten aufgenommen und versprechen nun der Regisseurin die wahre Geschichte als Material für einen großen Film. Doch ein Marquis, der davon Wind bekommen hat, versucht mit aller Macht, die Produktion zu verhindern. Missverständnisse und Ausflüchte machen die Verwirrung schließlich komplett - eben der beste Hintergrund für einen vergnüglichen Abend, bei dem auch die schon gewohnten Tanzeinlagen der Akteure nicht fehlen dürfen. Wer sich die Aufführung am Sonnabend, 25. Januar, mit ihren 19 Aktiven (darunter auch einer jungen Darstellerin aus Lauenau) nicht entgehen lassen möchte, kann sich einen kostenlosen Platz unter www.dideldadeldum.de reservieren lassen. Wer am genannten Termin verhindert ist: Das Ensemble gastiert am 8. Februar im Martin-Schmidt-Konzertsaal in Bad Münder und am 29. Februar in der Aula der Grundschule Eimbeckhausen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Gegründet wurde das Junge Theater als Gruppe in der St. Magnus-Gemeinde in Beber 1998. Bis heute bilden rund 30 Jugendliche und junggebliebene Erwachsene zwischen sechs und 60 Jahren die Truppe aus Schauspielern, Tänzern, Technikern und Helfern beiderlei Geschlechts. Seither wird in jedem Herbst ein abendfüllendes Stück aufgeführt. Sowohl Inszenierungen als auch Einzelleistungen der Schauspielerinnen wurden bereits mit internationalen Preisen bedacht. Foto: ddd

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