1. Kriminalfall Max und Moritz

    Zwei Lausbuben müssen sich vor Gericht behaupten

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    WIEDENSAHL (tr). Am 26. Januar um 17 Uhr liest Dr. Jörg-Michael Günther aus der juristischen Betrachtung des Falls Max und Moritz, aus seinem gleichnamigen Buch vor. Sieht man genau hin, ist Wilhelm Buschs Meisterwerk "Max und Moritz" eine beispiellose Aneinanderreihung von kriminellen Taten. Die Lausbuben aus einem der bekanntesten Kinderbücher aller Zeiten sind in Wahrheit bösartige Jugendliche, die aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten eine Belastung für das Dorf sind. Strafjuristen und Kriminologen schweigen zu den geliebten sieben Streichen nicht. Die Aufbereitung des Buches von Jörg-Michael Günther ist eine kurzweilige und amüsante Bewertung der sieben Streiche. Die Lesung garantiert ein unterhaltsames Programm. "Der Fall Max und Moritz" ist eine spannende, moderne Betrachtung des Evergreens von Max und Moritz. Der Förderkreis Wilhelm Busch e.V. wählte das Buch mit der Autorenlesung aus. Frauke Quurck, Leiterin auf dem Wilhelm Busch Land Wiedensahl, dazu: "Für uns als Museum ist es wichtig unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschichten zu präsentieren und mit einem Augenzwinkern auf die berühmten Schlingel zu blicken." Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Für den 26. Januar kann zusätzlich ein Kombiticket zum Preis von 20 Euro, ermäßigt 17 Euro pro Person erworben werden, in dem der Besuch des Wilhelm Busch Land Wiedensahl sowie ein Stück Kuchen und Kaffee satt im Busch-Keller inklusive ist. Ebenso sind Gutscheine zum Verschenken im Vorverkauf erhältlich. Der Rechtswissenschaftler Dr. Jörg-Michael Günther, Justitiar in einem Ministerium, arbeitet für Fachzeitschriften als Autor und Rezensent. Mehrere Eichborn-Bücher zur Situation diverser Gestalten und Geschichten im Straf- und Zivilrecht stammen aus seiner Feder. Der Vorverkauf läuft. Die Karten können im Geburtshaus von Wilhelm Busch, Hauptstraße 68a erworben werden. Hier findet auch die Veranstaltung statt. Reservierungen telefonisch oder per E-Mail sind möglich: 05726 / 388 bzw. wilhelm-busch@wiedensahl.de. Foto: Privat

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