1. "Investieren auch in schwieriger Haushaltslage"

    SPD-Neujahrsempfang / Wirtschaftsförderung und freiwillige soziale Leistungen

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    STADTHAGEN (bb). Neue Baugebiete, viele freiwillige soziale Leistungen, verbesserte Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung durch konsequente Ausrichtung auf kleine- und mittlere Unternehmen, beim Neujahrsempfang der Stadthäger SPD im Ratskeller hat deren Vorsitzender Jan-Philipp Beck ein Bündel von Zielen aufgezählt, um die Ortschaft in der nächsten Dekade zukunftsfähig aufzustellen. Trotz angespannter Haushaltslage seien dazu Investitionen nötig, hielt Beck fest. Beim 20. Neujahrsempfang gab Beck einen Überblick über die Zielbilder der SPD für das Ende der anbrechenden Dekade. Den Sozialdemokraten schwebe ein aufstrebender, dynamischer Ort vor, in dem es sich gut wohnen lässt, der aber auch eine Stadt zum Arbeiten mit entsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten sein. So gelte es, neben der Schließung von Baulücken auch bedarfsgerecht neue Baugebiete in Kernstadt und Ortsteilen auszuweisen. Die Wirtschaftsförderung müsse konsequent auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet werden, so Beck. Ein wichtiger Schritt sei dazu auch die flächendeckende Versorgung mit modernem Internet. Die ärztliche Versorgung, ein bedarfsgerechtes Bildungs- und Mobilitätsangebot sowie attraktive Freizeitmöglichkeiten samt vielen freiwilligen sozialen Leistungen müssten hinzukommen. Für diese Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität gelte es, wenn nötig auch Investitionen vorzunehmen. Mit dem "Living Care Lab" gehe in Stadthagen gerade ein spannendes Projekt in die Umsetzungsphase, mit dem gleichzeitig ein Leerstand beseitigt werde. Die SPD habe dieses von Anfang an unterstützt, unter anderem in der Anbahnung und Kontaktvermittlung. Das Energieprojekt "Halde-Georgschacht" biete einen interessanten Ansatz, einen ehemaligen Energiestandort wiederzubeleben. Mit Blick auf die bundesweite und internationale Entwicklung hielt Beck fest, dass auch hart geführte Diskussionen zur Demokratie gehören würden. Dies könne Bewegung in Themen bringen. Hass Anfeindungen und Verleumdungen, wie sie in manchen Fällen aufkämen, würden jedoch die Grundwerte des Zusammenlebens gefährden. "Es muss uns als Gesellschaft doch gelingen, offen und ehrlich Debatten zu führen ohne verletzend zu wirken oder gar zu Gewalt anzustiften", so Beck. Als Gastredner sprach Lothar Nolte, Geschäftsführer der Niedersächsischen Energieagentur. Das Thema lautete "Auf dem Weg zur klimafreundlichen Kommune". Foto: archiv bb/privat

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