1. Ausstellung "Armour" in der Wasserburg

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    SACHSENHAGEN (gi). Die Geschäftsführerin der Schaumburger Landschaft, Dr. Lu Seegers, begrüßte zahlreiche Gäste in der Wasserburg in Sachsenhagen zur Ausstellungseröffnung "Armour" von Künstlerin Anna Mieves.. Zur Vernissage kamen unter anderem die stellvertretende Landrätin des Landkreises Schaumburg, Helma Hartmann-Grolm, die Ehrenvorsitzende der Schaumburger Landschaft, Ute Bernhardt, Bürgermeister der Stadt Sachsenhagen, Ralf Hantke und Bärbel Hartje von der Hochschule für Bildende Künste aus Hamburg. Die Ausstellung sei gewissermaßen Höhe- und Endpunkt des zweimonatigen Artist-in-Residence-Stipendiums "Freiräume", dass die Schaumburger Landschaft zum zweiten Mal in Kooperation mit der renommierten Hochschule für Bildende Künste in Hamburg durchführte. Das Kunststipendium gehe auf die Anregung der Arbeitsgruppe Kunst der Schaumburger Landschaft zurück. Die Idee dahinter ist, dass jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Metropole Hamburg die Möglichkeit gegeben wird, die Geschichte und Kultur Schaumburgs näher kennenzulernen und die potenziellen "Freiräume" des Schaumburger Landes künstlerisch zu verarbeiten. Die Verbindung zu Hamburg sei nicht nur interessant, weil sich hier eine der renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands befindet. Es gäbe auch einen historischen Bezug. Es war nämlich kein Geringerer als Adolf I von Schauenburg, der im Jahr 1110 das Lehen für die Grafschaften Holstein und Stormarn erhielt, zu denen auch Hamburg gehörte. Zur Künstlerin: Anna Mieves ist gebürtige Hamburgerin und hat nach ihrem Abitur zunächst Kunstgeschichte und Islamwissenschaften an der Universität Hamburg studiert. Von 2003 bis 2006 hat sie sich dann aber praktischen Dingen zugewendet und eine Ausbildung zur Holzbildhauerin in der Werkkunstschule Flensburg absolviert. Mieves hat ihre zum Teil preisgekrönten Werke bereits bei Ausstellungen in Hamburg, London, Reykjavik gezeigt. Die künstlerischen Arbeiten umfassen baukastenartige Installationen aus Materialien wie Holz, Porzellan und Kunststoffen sowie Videos, Szenografien und Performances. In ihren aktuellen Arbeiten geht es ihr um das Prozesshafte und das in Bewegung sein, wobei Abdrücke und Ausschnitte in unterschiedlichen Maßstäben von besonderer Bedeutung sind. Eine Einführung in die Ausstellung der Hamburgerin gab Kunstpädagoge Peter Weber. Zu sehen seien Seifenabdrücke im Lichtspiel und ein großes ausgebreitetes weißes Leinenhemd. Allein dazu könnten sich viele Gedanken gemacht werden. Die Ausstellung ist bis Ende November jeweils Sonnabend und Sonntag von 11 bis 14 Uhr geöffnet und wird betreut sein. Foto: gi

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