1. Seitenbereiche bleiben die Schwachstelle

    Beschädigte Randstreifen aufgefüllt / Aber erster Abschnitt der B65 könnte bald wieder frei sein

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    RODENBERG/STADTHAGEN (bb). Innerhalb rund eines Tages haben Arbeiter die Auffüllung der beschädigten Randstreifen der Landesstraße 444 zwischen Soldorf und der Einmündung auf die Straße zwischen Reinsen und Reinsdorf abgeschlossen. Diese waren durch den erhöhten Lastwagenverkehr auf der Strecke in Folge der Sperrung der B65 entstanden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Seitenbereiche noch einmal ausgebessert werden müssen. Eine erste Entlastung steht jedoch schon bald in Aussicht, wenn ein erster Abschnitt der B65 wieder für den Verkehr freigegeben werden könnte. LKW beschädigen Seitenbereich: "Wir hoffen nicht, dass wir da noch einmal ran müssen. Aber ausschließen können wir es nicht", erklärte Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Der Behörde war klar, dass die Umleitung über die Strecke Soldorf/Reinsen bei den engen Fahrbahnen zu Problemen führen würde. Eine großräumigere Umleitung wäre jedoch kaum angenommen worden, wie Brockmann festhielt. Die Umleitung über zwei Strecken auf beiden Seiten der Bundesstraße, also mit einer Aufteilung der Belastung, sei so die beste Alternative gewesen. Hinzuweisen sei darauf, dass die Seitenbereiche eben nicht zur Fahrbahn gehören würden, sondern nur der durch die beiden weißen Linien eingegrenzte Bereich. Die Seitenstreifen seien gerade für die bei der Befahrung durch LKW wirkenden Kräfte nicht ausgelegt, so Brockmann. Das Aufstellen von Baken an vielen Stellen hatte auch genau dies verhindern sollen. Im Begegnungsverkehr zweier Lastwagen ist das Befahren dieser Randstreifen offenbar kaum zu verhindern, wie dies umgefahrene Baken und die tief eingegrabene Reifenspuren belegten. Markus Brockmann erklärte, dass es deshalb notwendig geworden sei, die Seitenbereiche mit dem Aufbringen von Schotter zu festigen. Es gelte zu verhindern, dass LKW bei sich weiter vertiefenden Stellen in den Graben kippen, wie er festhielt. Bei der B65 geht es voran: Bei feuchter Witterung und weitergehendem LKW-Verkehr zeigen sich schon kurze Zeit später in der aufgebrachten Schicht wieder Beschädigungen. Brockmann erklärte, dass deshalb auch nicht ausgeschlossen werden könne, dass während der B65 Sperrung eine erneute Ausbesserung nötig werde. Angesichts des Fortschritts der Sanierung der Bundesstraße hoffe er jedoch, dass dies vermieden werden könne. Brockmann führte aus, dass es Ziel sei, Ende nächster Woche einen ersten Abschnitt der B65 wieder freizugeben. Hierbei geht es um das Teilstück von der Kreuzung "Drei Steine" vorbei an der Abfahrt nach Algesdorf bis hin zur Einmündung der Kreisstraße nach Riepen. Damit wäre eine merkliche Entlastung erreicht, gesperrt bliebe noch der weiterführende Abschnitt bis Beckedorf. Brockmann hielt fest, dass er davon ausgehe, dass die Gesamtmaßnahme bis Ende November abgeschlossen werden könne, der Verkehr ab dann also wieder frei über die Bundesstraße laufe. Sicherlich sei es bedauerlich, dass die Arbeiten wegen der vollen Auftragsbücher der beauftragten Firma später als ursprünglich gestartet seien. Dann habe das Unternehmen jedoch zügig gearbeitet, die Bauzeit und damit die Sperrung habe nicht länger als geplant gedauert, sie sei lediglich nach hinten verschoben worden.Foto: bb

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