1. Toller Gottesdienst in der Reithalle zum Erntedank

    Erntebauer richtet Fest mit der Trachtengruppe aus

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    LINDHORST (bt). Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Reithalle auf dem Anwesen von Günter Bergmeier bei dem von Pastor Wilfried Vauth aus Anlass des Erntedankfestes dort abgehaltenen Gottesdienst. Sabine und Günter Bergmeier hatten in diesem Jahr die Aufgabe der Erntebauern übernommen. Rund 150 Sitzplätze waren von den Organisatoren für die Gottesdienstbesucher eingerichtet worden, berichtete Werner Bremer von der Trachtengruppe Lindhorst. Diese richtete das Erntedankfest zusammen mit der Familie Bergmeier aus. In seiner Predigt zum Erntedank orientierte sich Pastor Vauth an einem "altmodischen Schöpferglauben", wie er im Gespräch erläuterte. Seine Botschaft an die Gläubigen in der Halle: Der Dank an diesem Tag gehe an Gott den Schöpfer, der alles eingerichtet habe, und an die Menschen, "die in vielfältiger Weise dafür sorgen, dass wir sein dürfen". An den verschiedenartig auf der Welt vorhandenen Problemen dürfe nicht vorbeigeschaut werden. 
Aber aus dem Gefühl der Dankbarkeit heraus sei es einfacher, Dinge zu verändern als mit moralischen Appellen. Musikalische Unterstützung beim Gottesdienst erfuhr Pastor Vauth durch den Posaunenchor Lindhorst unter der Leitung von Lothar Peter. Zum Start des Erntedankfests war die Trachtengruppe im langen Zug von der Kirche zum Hof von Günter Bergmeier gezogen. Dabei führte sie die große, schwere Erntekrone mit. Auch die Kindergruppe hatte ihre kleine dabei. Die Reithalle hatten Mitglieder der Trachtengruppe festlich geschmückt und die Kindergruppe hatte die Erntegaben auf dem Altar ausgebreitet. Die jungen und die erwachsenen Tänzer der Trachtengruppe ließen nach dem Gottesdienst bei Tanzdarbietungen die roten Röcke und die weißen Kittel fliegen; der Gemischte Chor Lindhorst trug zwei Lieder vor. In seinem Grußwort merkte Bürgermeister Hans -Otto Blume an, das Erntedankfest erinnere die Menschen an die Abhängigkeit von der Natur. Trotz langer Hitze und Trockenheit im Sommer seien die Regale in den Supermärkten mit Lebensmitteln immer gut gefüllt. Der Dank für die Gaben und die zu deren Herstellung benötigte Arbeit gehe den Menschen aber oft verloren. Das trage dazu bei, dass die Wertschätzung für Lebensmittel und deren Erzeuger immer geringer werde. Das Fest weise darauf hin, "dass wir Menschen mit der Natur leben und wir dieser mit Respekt begegnen sollten". Zu den Klängen des Schneewalzers absolvierten Sabine und Günter Bergmeier den traditionellen Erntetanz; die kleine Erntekrone hatten sie dabei fest im Griff. Die große war vorher unter die Decke der Reithalle gezogen worden, damit "Günter sie beim Erntetanz nicht tragen muss", gab Bremer scherzhaft zu verstehen. Foto: bt BUZ 1: Die Reithalle a

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