1. Selbstmord vermutet

    Pathologe sieht kein Fremdverschulden nach Leichenfund

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    LAUENAU (al). Der Tote, der am vergangenen Donnerstag in einem ausgebrannten Auto bei Blumenhagen gefunden wurde, ist offenbar freiwillig aus dem Leben geschieden. Die durch die Staatsanwaltschaft Bückeburg angeordnete Obduktion hat nach Mitteilung der Polizei keine Erkenntnisse auf ein Fremdverschulden gewonnen. Der Pathologe habe dies ausgeschlossen. Ein Suizid liegt also nahe. Dennoch werde weiter ermittelt, hieß es, da nicht alle Begleitumstände des Vorfalls bislang aufgeklärt werden konnte. Wie in der Sonnabendausgabe berichtet, war die Feuerwehr alarmiert worden, weil am frühen Morgen über der kleinen Siedlung eine hohe Rauchwolke stand. Entgegen erster Annahmen, das dortige Schützenhaus brenne, fanden die Helfer den in Vollbrand stehenden VW Golf an der Einfahrt zur benachbarten Bogensportanlage. Nach dem Ende der Löscharbeiten und dem Abzug des Qualms entdeckten sie im Fahrzeuginneren eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Weiter ist unklar, wer diese männliche Person ist. Eine mögliche Spur könnte der in Lauenau gemeldete Halter des ausgebrannten Fahrzeugs sein. Dieser wurde jedoch bislang nicht angetroffen. Dies sei allein noch kein Beweis, so die Polizei. Erst wenn über die Personenidentität Klarheit herrsche, würden die Akten geschlossen. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe waren weder von Polizei noch Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Ermittlungen zu erfahren. Foto: al

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