1. Ein "Selfie" von 1847

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    RINTELN (km). Einen besonderer Neuzugang für das Universitäts- und Stadtmuseum: Das Selbstportrait des Malers Philipp Arons. Der in Berlin geborene Maler Philipp Arons zog 1891 nach Rinteln zu seinem unehelichen Sohn Franz Bernd, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte und 1902 in dessen Villa an der Schlingstraße starb. Auf dem jüdischen Friedhof steht bis heute der Grabstein des Künstlers.Auf seinen Reisen, unter anderem in Frankreich, wo 1847 das Selbstporträt entstand, wie auch in Italien malte er zahlreiche Landschaften und ländliche Szenen. Die meisten Porträts zeigen Mitglieder seiner eigenen weit verzweigten Familie. Das Gemälde, verriet Dr. Stefan Meyer, sei dem Museum in der vergangene Woche zu günstigen Konditionen von einem Geschäftsmann in den Niederlanden überlassen worden, der es wiederum aus dem Erbe eine Großtante erhalten habe.

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