1. Lebendiges Stadtteilfest mit einer regen Beteiligung

    Inklusionsnetz plant Wiederholung von "Echt krumm und quer" / Viele Gäste

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    STADTHAGEN (bb). Das Stadtteilfest "Echt krumm und quer" in der Stadthäger Echternstraße hat eine hohe Beteiligung gefunden, sowohl von Besuchern als auch an Unterstützern, die sich in die Ausrichtung einbrachten. Federführend organisiert hatte das Inklusionsnetz Schaumburg die Veranstaltung, die vom gemeinsamen Speisen an einer langen Tafel bis zum Tanz vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung bot. "Hier zeigt sich ein Vielfalt, wie wir sie uns gewünscht haben", erklärte Andreas Landmann, Geschäftsführer der Hof Windheim gGmbH, zu der auch das Inklusionsnetz Schaumburg gehört. Unter dem Motto "Mission Inklusion - Die Zukunft beginnt mit Dir", hatten die Organisatoren zum Stadtteilfest geladen, um anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung aufzuzeigen, wie das Miteinander unabhängig von kulturellem Hintergrund, Herkunft, Behinderung und Geschlecht funktionieren kann. Was Andreas Landmann formulierte, war beispielsweise an der langen Tafel zu beobachten, an der zahlreiche Besucher Platz genommen hatten, um die mitgebrachten Speisen zu probieren und ins Gespräch zu kommen. Dialogmoderatoren ermunterten zur Kontaktaufnahme. Eine Gruppe führte jesidische Tänze vor. Kinderschminken, Henna-Tattoos, Kreativangebote, Lesungen, Live-Musik und vieles weitere mehr erfreuten die Besucher in der aufwändig geschmückten Straße. Erfreulich sei neben der hohen Besucherzahl auch die Bereitschaft von zahlreichen Organisationen, Initiativen und ansässigen Gewerbetreibenden sich an der von der "Aktion Mensch" geförderten Veranstaltung zu beteiligen. Die Kreiswohnbaugesellschaft habe beispielsweise 250 Euro gespendet, ohne um Unterstützung gebeten worden zu sein. Arbeiterwohlfahrt, Stadt, Ideenarena Stadthagen, Schüler der Schule am Schlosspark, der Jezidische Verein und viele weitere hätten so mitangepackt und geholfen, das Fest auf die Beine zu stellen. Angesichts des gelungenen Auftaktes ziehe das Inklusionsnetz eine Wiederholung des Festes Jahr für Jahr in Erwägung, so Landmann. Foto: bb/privat

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