1. Die Fohlen können sich auf der Weide nicht wehren

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    FRIEDRICHSWALD (ste). Hartmut Wilking ist Bezirksvorsitzender des Hannoveraner Zuchtverbandes und der vertritt 12.000 Pferdehalter im Land mit 15.000 Stuten. Eine stattliche Zahl von Haltern hat nur ein oder zwei Tiere, die meisten hängen sehr emotional an ihren Tieren. Für die Region ist Dr. Burkhard Kirchhoff der Beauftragte für die Fragen von Pferdehaltern mit Angst vor Wolfsrissen. Der war jedoch auf einer Parallelveranstaltung in Rodewald, wo der "Problemwolf" bereits mehrere Rinder und auch Ponys riss. Wilking weiß, dass der Verband derzeit stark gefragt ist zur Wolfsproblematik und geht klar auf Distanz zur reinen und unkritischen Willkommenskultur für das Tier. "Das Pferd kann sich auf der Weide vielleicht noch wehren gegen Wolfsangriffe, Fohlen oder Ponys können das meist nicht." In Rethem an der Aller habe es bereits Ponyrisse gegeben und der vielbeschworene Esel auf der Weide habe zwar eine "große Klappe, aber wenig dahinter." Die Fronten zwischen Wolfsbefürwortern und -gegnern seien sehr verhärtet und bis zu zwei Meter hohe Zäune wollte sich Wilking nicht in der Landschaft vorstellen. Bejagung des Wolfes ist daher für ihn alternativlos.Foto: ste

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