REHREN A/R (pp). Was lange währte, kommt nun zu einem guten Ende. Mit den offiziell ersten Spatenstichen der Verantwortlichen zum Bau des Dorfgemeinschaftshauses wird die Dorfentwicklung in Rehren in ihre letzte Runde gehen. Im Beisein zahlreicher Rehrener überreichte Niedersachsens Ministerin für Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Birgit Honé das offizielle Förderschild an Bürgermeister Cord Lattwesen. Bis Mitte 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Bürgerinnen und Bürger mit dem "Haus der GemeinsamZeiten"über ein neues soziales und kulturelles Zentrum verfügen. "Das Dorfgemeinschaftshaus in Rehren bietet durch die vielfältigen Angebote zahlreicher Vereine für alle Generationen etwas. Das unterstützen wir als Land gerne. Doch Geld allein reicht nicht, um das Projekt mit Leben zu füllen. Daher möchte ich mich heute auch ganz herzlich bei Ihnen für Ihr ehrenamtliches Engagement bedanken", betonte Honé, die von der Landesbeauftragten Heike Fliess begleitet wurde. "Wenn sie später bei einem Bier im Dorfgemeinschaftshaus sitzen, denken sie bitte daran, dass das durch die Europäische Union möglich geworden ist", verwies die Ministerin auf die EU-Mittel zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) in Höhe von rund 500.000 Euro. Das Dorfgemeinschaftshaus wird in Form eines Anbaus an das Sportheim des MTV Rehren realisiert. Dabei legt die von Ingrid Möller geleitete Dorfgemeinschaft besonderen Wert auf eine nachhaltige Bauart, die sich in der geplanten Holzrahmenbauweise wiederspiegelt. Im Hauptteil des Gebäudes sind zwei Räume vorgesehen, die zusammen Platz für 144 Sitzplätze bieten. Ein Tresenbereich mit Küche sowie eine Terrasse sind ebenfalls in der Planung enthalten. Betreut wird der Bau durch Architekt Uwe Brinkmann. Die Gemeinde beteiligt sich an den Baukosten mit 185.000 Euro, die Rehrener werden die Maßnahme durch Eigenleistung unterstützen. Foto: pp
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Spatenstich für das "Haus der GemeinsamZeiten"
Ministerin Birgit Honé und Landesbeauftragte Heike Fliess überreichen Förderschild / Rund 500.000 Euro zur Förderung
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