1. Schüler erleben Artenschutz zum Anfassen

    Mädchen und Jungen spenden für Wildtierstation Sachsenhagen / Freude an der Begegnung mit Echse und Igel

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    Miriam Obermüller und Jana Skrobanek nahmen im Namen der Wildtierstation die Spende in Höhe von 724 Euro entgegen, welche aus dem Erlös des Winterbasars stammt. Die Kinder hatten selber ausgesucht, an wen die Spende gehen sollte und waren sich relativ schnell einig, dass es in diesem Jahr etwas mit Tieren sein sollte. So lag die Weitergabe an die Artenschutzstation in Sachsenhagen nahe, kümmern sich doch die Mitarbeiter dort schon seit Jahren um Wildtiere in Not. Bei ihrem Besuch in der Grundschule hatten Miriam Müller und Jana Skrobanek auch ein paar tierische Begleiter im Gepäck, sodass die Kinder auch sehen konnten, um was für Tiere sich die Mitarbeiter dort so kümmern. Neugierig warten die Schüler darauf, welche Tierchen ihnen präsentiert werden sollten. Den ersten Besucher kannten eigentlich alle aus dem heimischen Garten oder von seinen abendlichen Touren durch die Nachbarschaft: ein etwas verschlafener und schüchterner Igel, der erst vor kurzem in der Station aufgenommen und aufgepäppelt wurde. Ebenfalls mit dabei war eine sehr entspannte Bartagame, eine aus Australien stammende Eidechsenart. Vorsichtig berührten die Kinder die rauen Schuppen der Echse und bekamen auch gleich eine kleine Lehrstunde zu dem seltsam aussehenden Tier. Zu guter Letzt hatten die Stationsmitarbeiter noch eine junge Königspython im Gepäck, welche die Kinder ebenso neugierig beäugte wie umgekehrt. Doch die Schüler hatten keinerlei Berührungsängste und betasteten vorsichtig den glatten Leib der Schlange. Auch Schulleiterin Antje Kronenberg und die anwesenden Klassenlehrerinnen waren äußerst interessiert, hielten aber lieber etwas Sicherheitsabstand zu den jedoch sehr braven Tieren. Zum Abschluss sprachen die Mitarbeiter der Wildtierstation noch eine Einladung an alle Kinder aus, die sich gerne noch viel mehr Tiere angesehen hätten. Und als kleines Dankeschön für die großzügige Spende hatten Müller und Skrobanek noch für alle Kinder und deren Klassenkameraden Aufkleber und Lesezeichen mitgebracht. Foto: nh

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