1. Das große Hobby hieß Wohnmobil

    Hülseder Ehepaar Weibels feiert Diamantene Hochzeit

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    HÜLSEDE (al). Sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik hat ihn weithin bekannt gemacht. Inzwischen betrachtet der Hülseder Herbert Weibels das lokale und regionale Geschehen eher aus der Distanz, jedoch noch immer sehr aufmerksam. Jetzt feierte er mit Ehefrau Gisela Diamantene Hochzeit. Aus der Ehe sind zwei Kinder, zwei Enkel und inzwischen zwei Urenkel hervorgegangen. Der waschechte Hülseder und die gebürtige Schlesierin waren am 8. Januar 1959 vor den Hülseder Altar getreten und hatten sich im Standesamt Beber das Ja-Wort gegeben. Bald darauf war der gelernte Stuhlbauer und vorübergehende Zeitsoldat bei VW in Stöcken beschäftigt. 36 Jahre blieb er dem Unternehmen treu, anfangs am Band, später als ausgebildeter Werkzeugmacher in der Qualitätssicherung. Dass er als Senior-Experte zuletzt noch nach Taiwan entsendet wurde, erfüllt den heute 79-Jährigen mit gewissem Stolz. Trotz Haushalt und Familie hatte auch Gisela Weibels immer zum Lebensunterhalt beigetragen. Ihre Beschäftigung fand sie im benachbarten Schmarrie, zunächst noch in der Stuhlfabrik Rode; dann beim Modellbauunternehmen Isensee. Zwar forderte das große Grundstück in der Hülseder Siedlung ständige Pflege. Dennoch weckten ferne Ziele immer wieder die Reiselust des Paares. Zum großen Hobby wurde ein Wohnmobil, das sie 13 Jahre quer durch Europa brachte. Was den Einsatz in der Politik anbetrifft, ist Herbert Weibels seiner Gisela bis heute zutiefst dankbar: "Sie hatte so viel Verständnis für mich." Die Politik habe dem von 1996 bis 2011 amtierenden Bürgermeister "viel Freude, aber auch manche schlaflose Nacht bereitet". Auf Samtgemeindeebene verschaffte sich der Sozialdemokrat Anerkennung als Experte für die Wasser- und Abwasserbeseitigung. Seinen größten Erfolg sieht er in der neuen Turnhalle seines Heimatdorfes: "Das haben wir gemeinsam geschafft", verweist er auf einige politische Weggefährten. Foto: al

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