1. Schnellere Verbindung allein schon durch eine modernere Technik

    Digitalisierung des vorhandenen Streckennetzes führt zu höherer Taktung

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    LANDKREIS/BAD NENNDORF (bb). Kirsten Lühmann, Verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, konnte den Veranstaltungsteilnehmern auch keine konkreteren Planungen für eventuelle Streckenführungen vorstellen. Allerdings erläuterte sie anschaulich die Hintergründe, welche die Basis für die Planungen bilden könnten. Um das große Ziel des "Deutschlandtaktes" für den Eisenbahnverkehr zu erreichen, sei eine Zeitersparnis auf der Strecke zwischen den wichtigen Knotenpunkten Hannover und Bielefeld erforderlich. Hier sei ursprünglich von benötigten acht Minuten die Rede gewesen, im neuen Gutachten von 17 Minuten. Eine Möglichkeit, solche Beschleunigungen zu erreichen, sei der Bau einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse. Sinnvoll sei es jedoch auch zu prüfen, welche Potentiale eine Modernisierung und Digitalisierung eines trassennahen Ausbaus biete. Laut Experten könne mit einer Digitalisierung von Strecken eine bis zu 20 Prozent höhere Kapazität erreicht werden. Unter anderem schlicht deshalb, weil es durch die moderne Technik möglich werde, die Züge in geringerem Abstand fahren zu lassen. Eine solche Digitalisierung sei ebenfalls teuer. Sie gehe jedoch davon aus, dass es in Deutschland viele Strecken wie die durch Schaumburg gebe, in denen große Bauvorhaben für das Erreichen der Taktung nötig seien. In diesem Fall sei die Chance höher, verstärkt auf Lösungen durch Digitalisierung zu setzen. Foto: bb Die SPD-Bundestabgeordnete Kirsten Lühmann verweist auf das Potential einer Digitalisierung der Strecke.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an