1. Wenn Lichter mit Baumriesen tanzen

    "Zauberhaftes Parkfestival" punktet mit einem Mix aus Neuem und Bewährtem / Lichtshow begeistert das Publikum

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    BAD NENNDORF (jl). Bunte Lichter, die zum Takt der Musik durch den Kurpark tanzen und von einem Baumriesen zum nächsten hüpfen. Ein längeres Feuerwerk, das über dem Schlösschen unter vielen "Ah"- und "Oh"-Rufen den Himmel erhellt. Ein atemberaubender Feuerkünstler, der den "Fire"-Abend im Wortsinn einläutet. Eine Chill-out-Wiese, auf der Strandsessel zum Zurücklehnen einladen. Und eine "Night-Dancer"-Party, die die Wandelhalle aus allen Nähten platzen lässt. Dass "Zauberhafte Parkfestival" mit einigen Neuerungen zu spicken, ist bei den Besuchern gut angekommen. Diese konnten sich gar nicht von dem Fest losreißen, bis in die Nacht hinein feierten sie in der Wandelhalle weiter. "Wir mussten sofort die Wand öffnen, weil so viel los war", zeigt sich KurT-Interimsgeschäftsführer Mike Schmidt über den Ansturm überrascht. Für zweieinhalb Tage verwandelte sich die Promenade in eine Gourmetmeile, der Kurpark in ein Abenteuerland zum Spielen, Entdecken und Staunen in der Dunkelheit. Während tagsüber etwa beim XXL-Memory oder Ringewerfen, wie es die sechsjährige Klara ausprobierte, Konzentration gefragt war, begeisterte am Abend eine zu John Miles' Stück "Music was my first love" inszenierte Lichtshow das Publikum. "Eine absolute Neuerung, um das Lichterfest mehr herauszustellen", wie Schmidt in seiner Begrüßungsrede am Freitag betonte. Feuerschlucker Spencer setzte dem Ganzen ein effektvolles i-Tüpfelchen aus, indem er der Damenwelt augenzwinkernd eine neue Methode zur Enthaarung präsentierte - und einen Feuerschwall über seine Arme rollen ließ. Für Begeisterungsrufe sorgten auch die musikalischen Act, allen voran "Soul Kitchen", die zum achten Mal den Ton beim Parkfestival angaben, und Rouven Tyler & Band. Stelzenläufer lugten den Gästen wieder keck über die Schultern, wandelten auf allen Vieren durch den Kurpark und posierten für Bildaufnahmen, tanzten grazil an der Bühnenstange und genossen zwischenzeitlich selbst ein Eis. Das Fest mit den Gaumen, Augen und Ohren zu genießen und die gute Laune überspringen zu lassen, dazu hatte Bürgermeisterin Marlies Matthias die Besucher aufgefordert. Und das ließ sich hier niemand zweimal sagen. Foto: jl

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