1. Schafe, Stockbrot und viele Spiele sorgen für großen Spaß

    NABU-Sommerfest zieht trotz Regenwetter mehr Besucher an als erwartet

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    BAD NENNDORF (jl). Dass ein Sommerfest auch bei Regen und herbstlich anmutenden Temperaturen für jede Menge Spaß sorgen kann, hat die Bad Nenndorfer Ortsgruppe des Naturschutzbundes bewiesen. Ob Stockbrot, Glücksrad, Ratespiel, Slackline oder Schafe: In der NABU-Oase gab es für Jung und Alt einiges zu erleben. Dass er nur der Zitronenfalter sein kann, der mit seiner leuchtend gelben Farbe den Frühling ankündigt, wussten Sophia (7) und Isabelle (8) sofort. Und was hat Stacheln und rollt sich bei Gefahr ein? Der Igel, na klar. Die Mädchen errieten beim "Baumspiel" nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen und hängten die entsprechenden Bilder an ein hölzernes Bäumchen - daher auch der Quiz-Name. Einzig, dass es der Kleiber ist, der Stämme kopfüber herunterlaufen kann, war den beiden nicht geläufig. Die Fragen des Spiels seien eigens auf die NABU-Oase abgestimmt, wie die Vorsitzende Andrea Goike verriet. Zufrieden zeigte sich die hiesige NABU-Chefin nicht nur mit den beiden Ratefüchsen, sondern auch mit dem gesamten Fest. "Trotz des Wetters kamen mehr Besucher, als wir gedacht hätten", freute sie sich über die Resonanz. "Es war die ganze Zeit gut was los." Auch das Glücksrad konnte keine traurigen Gesichter hervorbringen, denn ein jeder, der drehte, gewann. Die Veranstalter hatten nach Angaben Goikes so viele Preise von Nenndorfer Unternehmen gesponsert bekommen, dass sie keine Nieten brauchten. Nur wenige Meter entfernt saß der zehnjährige Pepe am Lagerfeuer und probierte sein Stockbrot, das er für "sehr lecker" befand. Schafpudel Lemmy leistete ihm Gesellschaft. Der Altdeutsche Hütehund war ebenfalls nur zu Besuch und ließ"seine" vier Leineschafe im unteren Bereich des Kleinods ungestört grasen. Die Landschaftspfleger der besonderen Art sind zweimal jährlich für ein paar Wochen zu Gast und helfen dem NABU, die Wiese kurz zu halten. Foto: jl

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an