1. Löschen und Retten stehen auf Stundenplan

    Faszinierte Grundschüler: Die Feuerwehr rückt mit 15 Fahrzeugen für eine Übung an

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    BAD NENNDORF (jl). Es schrillt. Lange haben sich die Schüler der Bad Nenndorfer Grundschule auf diesen Ton gefreut. Er läutet den Beginn der angekündigten Übung der Feuerwehr ein. Geordnet und ruhig verlassen die Kinder zusammen mit den Lehrkräften das Gebäude, am Sammelplatz stellen sie sich auf. Kaum haben sie sich versammelt, fahren auch schon die ersten Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn vor. Mit gleich 15 Fahrzeugen aus allen Ortswehren der Samtgemeinde Nenndorf rücken die Kameraden an. Die Autos stehen, Schulleiter Torsten Rolke meldet dem Einsatzleiter, dass alle Personen das Gebäude verlassen haben. Endlich die Freigabe für die Kids, die geparkte Flotte samt Ausrüstung genau unter die Lupe nehmen zu können. "Bei dieser Übung lag der Fokus darauf, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr etwas näher zu bringen", erklärt Pressewart Niklas Heufers später. "Darum durften die Kinder auch einige Sachen ausprobieren." Das Löschen mit einem Strahlrohr zum Beispiel. Aber auch das Bedienen eines Feuerlöschers und das Anziehen einer echten Feuerwehruniform stehen auf dem Programm. Besondere Aufmerksamkeit erregt natürlich der Schalter für das Martinshorn, den die Nachwuchslöscher recht schnell finden. Spektakulär wird es, als die Feuerwehrleute eine Personenrettung mit der Drehleiter und einer Steckleiter aus dem Klassenzimmer demonstrieren. Im Anschluss werfen sie einen Dummy aus dem Korb der Drehleiter in einen Sprungretter. Kurz vor Abfahrt der Einsatzkräfte greifen die Kinder zu Zettel und Stift und laufen aufgeregt über den Schulhof - sie wollen von allen ein Autogramm. Am Ende des Schultages ist in den Gesichtern der Grundschüler vor allem eines zu lesen: Dieser Tag wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Und, so Heufers: "Vielleicht wird das ein oder andere Kind auch den Weg über die Kinderfeuerwehr zu uns finden." Foto: privat

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