1. Vernetzung verbessern und weiter ausbauen

    Neue Koordinatorin der BBS Stadthagen mit vielen Ideen

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    LANDKREIS (mk). Iris Grutzeck ist seit kurzem Koordinatorin der Abteilung Berufseinstiegssystem, Integration und Inklusion. Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit war sie knapp zehn Jahre Leiterin einer Frühförderstelle für Kinder mit Behinderung. Im Jahr 2012 wagte sie den Quereinstieg an den Berufsbildenden Schulen Alfeld mit den Fakultas Sozialpädagogik und Sonderpädagogik. Dort nahm sie unter anderem die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sowie die Teamleitung im Berufsvorbereitungsjahr. Erfahrungen in der Sozialpädagogik schlossen sich an. "Die Schülerzahlen im Berufseinstiegssystem", so Grutzeck, "also derjenigen Schülerinnen und Schüler, die keinen oder einen schlechten Hauptschulabschluss haben, sind nicht nur bundesweit, sondern auch im Landkreis Schaumburg steigend, wie die Studie des deutschen Cariatasverbandes, die seit 2012 jedes Jahr neue Zahlen liefert, zeigt. Weiterhin ist durch den Anteil der ausländischen Jugendlichen der Bedarf an Angeboten zur Sprachförderung hoch." Auf ihre Ziele angesprochen nennt das neue Mitglied der Geschäftsführung der BBS Stadthagen unter anderem die Nutzung und Vernetzung vorhandener Strukturen in der BBS wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Förderzentrum und den Ausbau bildungspolitscher Angebote. Wichtig ist ihr außerdem der Ausbau von Kontakten zu ortsansässigen Arbeitgebern, um den Jugendlichen in der Berufseinstiegsschule durch Praktika die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu vergrößern und den Übergang von Schule in den Beruf zu erleichtern. Ausbauen möchte Iris Grutzeck auch das Angebot der Sprachförderklassen mit breit aufgestelltem Praxisbezug. Ein weiterer Baustein wird die Integration geflüchteter Jugendlichen in die Berufseinstiegsklassen sein, um durch Erreichen des Hauptschulabschlusses die Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch besondere Zertifizierungen zu erhöhen oder den Besuch einer weiterführenden Schulform wie der Berufsfachschule zu ermöglichen. Im Rahmen von Inklusion steht für sie der Ausbau der Zusammenarbeit mit der Paritätischen Lebenshilfe, der Aufbau einer Kooperation mit der Förderschule für geistige Entwicklung sowie die Umsetzung des Curriculums für geistige Entwicklung durch Entwicklung individueller und bedarfsorientierter Angebote auf ihrer beruflichen Agenda. Foto: privat

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