1. Den zukünftigen Stromverbrauch im Auge behalten

    Landkreis und weitere Partner informieren über Beratungskampagne / Photovoltaik hat das größte Potential

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    Da bereits viele tausende "Solar-Check"-Beratungen durchgeführt wurden, soll die neue Beratungskampagne noch intensiver und gezielter durchgeführt werden. Ingenieure und Fachberater kommen dabei zu allen Solarinteressierten nach Hause und beraten vor Ort über die Nutzung von Solarenergie auf dem eigenen Hausdach. Auch über den Einbau von einer Solarwärmeanlange zur Warmwasserbereitung wird informiert. Und wem das alles nicht ausreicht, der bekommt eine dicke Mappe mit allen wichtigen Informationen. Unter anderem wird noch einmal das Angebot "Solar-Check Plus" genauer beschrieben und erklärt, was Solarthermie und Photovoltaikanlagen überhaupt sind, wie sie funktionieren und was mit dem überschüssig produziertem Strom passiert. Die Beratung dauert etwa 90 Minuten und umfasst zusätzlich einen mehrseitigen Kurzbericht, der per Post zugeschickt wird und noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps zusammenfasst. "Wir wollen die Solarenergie somit bekannter machen", erklärt Barbara Mussack von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, "und sind daher sehr optimistisch, dass ein positives Echo kommen wird." Ab dem 20. April können sich Interessierte entweder direkt auf der Wirtschaftsschau oder unter 05721/ 703444 für die kostenfreie Beratung anmelden. Bis zu den Sommerferien werden die ersten Beratungen durchgeführt, eine zweite Auflage wird es dann - je nachdem wie das Angebot angenommen wird - im Herbst geben. "Photovoltaik hat das größte Potential in unserem eng bebauten Landkreis", betont Horst Roch von der Leitstelle Klimaschutz. Das zweite Angebot richtet sich an "besonders energieeffiziente" Neubauten oder sanierte Wohnhäuser. Mit der Auszeichnung "Grüne Hausnummer" sollen gute Beispiele für energieeffizientes Bauen und Sanieren gewürdigt und für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. "Denn der Ausbau regenerativer Energien im Landkreis ist besonders wichtig", betont Roch. Bis zum 31. Juli besteht die Möglichkeit sich für die "Grüne Hausnummer" zu bewerben. Ein- und Zweifamilienhäuser stehen dabei im Mittelpunkt. Der Bewerbungsbogen kann ab dem 20. April unter www.klimaschutz-schaumburg.de/gruene-hausnummer heruntergeladen werden. Gemeinsam mit den benötigten Unterlagen wird er dann an den Landkreis geschickt und ausgewertet. Unter den Ausgezeichneten werden zudem Geldpreise von 1.000, 500 oder 250 Euro ausgelost, bereitgestellt von den Stadtwerken Schaumburg-Lippe, den Stadtwerken Rinteln, der Westfalen Weser Energie sowie dem Verein BürgerEnergieWende. Abschließend dankte der Landrat allen regionalen und überregionalen Partnern für die kräftige Unterstützung. Denn "das sind die richtigen Ansätze, die wir in den nächsten Jahren weiter verfolgen müssen". Sein Anliegen sei es auch junge Menschen und vor allem Schulen mit dem Angebot zu erreichen und aufzuklären. Foto: jb

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