1. Falschparker behindern Einsatzkräfte

    Feuerwehrführung bittet Ortsrat und Ordnungsamt um Hilfe / Freundliche Ansprache fruchtet nicht

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    TODENMANN (ste). Alarmtüren werden zugeparkt, Fahrzeuge stehen vor der Feuerwehrausfahrt und ausgewiesene Parkflächen für Feuerwehraktive werden ignoriert. Die Situation am neuen Feuerwehrgerätehaus beschrieb Feuerwehrchef Rolf Marchlewski als chaotisch: "Zuständige Stellen wurden bereits informiert!" Getan habe sich jedoch noch nichts. Er selbst habe bereits Falschparker direkt angesprochen: "Ohne Erfolg auf Einsicht!" Jetzt drängt die Wehr auf schnelle Abhilfe: "Damit wir im Notfall schnell helfen können!" Denn Einsätze gibt es im Verbund mit Möllenbeck und Rinteln im Brandabschnitt Mitte genug. Zehn Mal musste die Wehr im letzten Jahr ausrücken und dabei, so Marchlewski, müsse unbedingt auch die Versorgungskomponente der Wehr aus Uchtdorf lobend erwähnt werden. Sorgen bereitet den Todenmannern auch die steigende Gewalt gegenüber Helfern. Die habe man selbst zum Glück nicht am eigenen Leib erfahren müssen, aber zu lesen sei darüber genug. Deshalb schloss Marchlewski seinen Bericht auch mit dem Appell: "Keine Gewalt gegen Helfer!" Positives gab es aus der Kinder- und Jugendwehr zu berichten. Zwölf Kinderfeuerwehrleute nahmen an vielen Aktionen teil und in der Jugendwehr sind es 14 Jugendliche, die sich auf ihren 20. Geburtstag in diesem Jahr mit der Ausrichtung der Stadtwettbewerbe der Jugendwehren freuen. Ein besonderer Dank der Jugendwehr ging von Yvonne Marchlewski an Renate und Uwe Vogt für ihre großartige Unterstützung. Gruppenführer Florian Petersen wurde dann von der Versammlung in offener Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt, einen Posten, den er bereits kommissarisch innehatte. Er freute sich zusammen mit Marchlewski, dass mit Maik Paulus und Rene Süsselbeck zwei neue Aktive für die Wehr vereidigt werden konnten. Befördert wurden Pierre Kller und Hendrik Olminski zu Hauptfeuerwehrmännern. Volker Müller wurde für seine besonderen Verdienste beim Ausbau des Feuerwehrhauses geehrt und für 60 Jahre Zugehörigkeit konnte Horst Droste ausgezeichnet werden. Foto: ste

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