1. Die wunderbare Welt der Landfrauen

    Der Jahresrückblick zeigt "mehr als eine Gemeinschaft" / Inge Notholz geehrt

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    REHREN/IDENSEN (jl). Ganz im Zeichen des gemütlichen Zusammenseins hat die Hauptversammlung der Landfrauen Rehren/Idensen gestanden. Nach einem üppigen Frühstück wurden die Formalien sozusagen als Dessert serviert. Einen mitreißenden Ausblick, wie es "wild und wunderbar mit Landfrauen in die Zukunft" geht, gab Elisabeth Brunkhorst, Beisitzerin Sozial- und Gesellschaftspolitik im Landesvorstand. Landfrauen mischten sich schon jetzt mit frechen Pressemitteilungen und Forderungen gegenüber der Politik ein. Mit ihren bundesweit über 500.000 Mitgliedern seien sie nicht nur zu einer Gemeinschaft geworden, sondern auch zu einer ernstzunehmenden Vereinigung, die nicht mehr überhört werden könne. "Landfrauen agieren wild, indem sie sich weiterbilden, sich gegenseitig helfen und tragen", hieß es. Bereits jetzt gebe es viele Früchte der Landfrauenarbeit wie zum Beispiel das Kochen mit Kindern, das Projekt "Hereinspaziert", bei dem Landfrauen ihre Dörfer und Höfe öffnen, und das Projekt "Dialog auf Augenhöhe", das die Landwirtschaft qualifiziert erklärt. Vergangenheit und Zukunft zeigten: "Der größte Schatz der Landfrauen ist ihre Gemeinschaft." Eine Gemeinschaft, die für den ländlichen Lebensraum eintrete. Für 60 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Vorstand das Gründungsmitglied Inge Notholz. Von 1985 bis 1989 engagierte sie sich als Kassiererin im Verein, von 1993 bis 1997 als zweite Vorsitzende. Als Ortsvertrauensfrau blieb sie bis zum Jahre 2000 aktiv. Seit 25 Jahren ist Inge Evers dabei. "So eine Vereinstreue ist heutzutage nicht selbstverständlich", lobten die Landfrauen. Sie seien froh die beiden in ihren Reihen zu haben. Foto: privat

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