1. Religion und Kultur des Islams verstehen

    Fort- und Weiterbildung für ehrenamtliche Helfer / Im Training geht es um das Verhalten gegenüber anderer Religionen

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    SACHSENHAGEN (gi). Die Koordinatorin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit der evangelisch-lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, Christa Harms, lud in das Gemeindehaus in Sachsenhagen zu einer Fortbildung, Qualifizierung und Supervision ein. Titel war "Islam - Religion und Kultur", Referentin Verena Dierks, Religions- und Kulturwissenschaftlerin aus Aurich. Die 20 Teilnehmer engagieren sich in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit und kamen aus Hagenburg, Wölpinghausen, Bergkirchen und Lindhorst. Angesprochen wurden unter anderem was arabische Länder sind und was sie gemeinsam haben. Es gibt 23 arabische Länder, 90 Prozent seien muslimisch, persisch seien die Länder Irak, Iran und Afghanistan. Auch sei die Religion anders als in Deutschland, sie ist meist viel mehr in den Alltag integriert. Sie sei nicht nur zu erkennen bei Festen und Feiertagen (zum Beispiel Ramadan, Zuckerfest), sondern auch in alltäglichen Dingen und Handlungen. Darüber hinaus sprach die Referentin die Rolle der Frau im Islam an, in einem Argumentationstraining ging es um das Verhalten gegenüber anderen Religionen. In dem Workshop erfuhren die Teilnehmer, was das Gesagte in der Praxis bedeuten kann und wie das Wissen helfe, um Menschen aus arabischen Ländern zu begegnen. Foto: gi

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an