HASTE (jl). Erst die Gaumenfreuden, dann der Schmaus gegen den Wissensdurst. So oder so ähnlich lassen sich die beiden aufeinanderfolgenden traditionellen Events der Haster Runde - das Grünkohlessen und die Ausstellung - im Februar beschreiben. Zum 16-mal kredenzten die Veranstalter den grünen Kohl oder besser gesagt: sie ließen ihn servieren. Denn verantwortlich für die Vorbereitung der deftigen Delikatesse zeichnete der Partyservice Wegener. Als Menübegleitung gab es einen korrespondierenden hochprozentigen Schluck und schwungvolle Blasmusik von der "Haster Dorfmusik". Die konnte nun schon zum dritten Mal verpflichtet werden. Der Vorsitzende der Haster Runde Günter Wildhagen freute sich über den regen Besuch von rund 130 Personen, die das Bürgerhaus in Haste mit ihrer Präsenz und Stimmung füllten. Unter ihnen tummelte sich mit Bauer Frank ein ganz besonderer Gast. Mehr als eine Stunde lang erheiterter er die illustre Gesellschaft mit seinen Witzen und Anekdoten. Bevor der Abend aber gemütlich ausklang, verwies Wildhagen noch einmal auf die Wochenendausstellung. Die, ebenfalls in der 16. Auflage, fand nur wenige Tage später unter dem Motto "Wenig Neues - aber - Viel Altes" statt. Vor allem am Sonntag zog sie wieder zahlreiche interessierte Besucher an. In Wort und Bild an Stellwänden stellte sie dar, wie sich der Ort in den vergangenen 40 Jahren verändert hat. Von der Schaumburger Tracht bis hin zum traditionellen "Schweineschlachten" waren auch viele Utensilien aus dieser Zeit ausgestellt. Ein von den Frauen der Haster Runde und ihren Helferinnen selbst gemachtes Kuchenbuffet sowie Deftiges vom Grill der Siedlergemeinschaft ließen auch in kulinarischer Hinsicht keine Wünsche offen. Das Resümee der Initiatoren fiel einstimmig aus: "Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, für die sich die Arbeit lohnt." Foto: privat
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Grünkohl, Bauer Frank und der Wandel der Zeit
Haster Runde erfolgreich mit zwei Traditionsveranstaltungen
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