1. "Ohne Jugend ist ein Verein sportlich wenig erfolgreich"

    Grünröcke wollen verstärkt für sich werben / Weitere Arbeiten am Schützenhaus stehen an

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    HOHNHORST (jl). Tradition und Geselligkeit kommen beim Schützenverein Hohnhorst nicht zu kurz. "Denn auch das zeichnet unseren Verein aus", sagte Günther Volker bei der Hauptversammlung. Damit dies aber auch künftig so bleibt, müsse der Verein verstärkt Werbung für sich machen. Die Entwicklung der Mitgliederzahl, insbesondere im Nachwuchsbereich, machten dem Vereinschef Sorgen. "Ohne Jugend ist ein Verein sportlich wenig erfolgreich", fand er mahnende Worte. Man müsse überzeugen, dass es ein Sport sei, der auch für Behinderte und gerade für Kinder mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) geeignet sei. Denn dabei spielten die Techniken, Konzentration und Atmung eine entscheidende Rolle. Der um zwei auf 96 Mitglieder gewachsene Bestand sei zwar gut, "aber daran kann man arbeiten". Sein Dank galt den Damen für ihre "unermüdliche Arbeiten" bei der Verschönerung des Schützenhauses und der Bewirtung. Auch finanziell sieht es gut aus - trotz des teurer gewordenen Daches für den Kleinkaliberstand. Das Defizit habe der Verein durch Auflösung eines Sparbuchs und Rücklagen ausgleichen können. "Das hört sich dramatisch an, wir sind aber noch liquide", bilanzierte Kassierer Jörg Groß. Weitere Arbeiten am Schützenhaus sind geplant. Dieses Jahr sollen etwa der Luftdruckstand gestrichen und die Deckenbeleuchtung auf LED umgerüstet werden. Mit Spannung verkündete Schießsportleiterin Ina Waßmann die diversen Vereinsmeister. Ein Auszug: Am Luftgewehr bewiesen Karin Groß mit 289 Ring (stehend Auflage) und Horst Seiler mit 299 Ring (sitzend Auflage) das ruhigste Händchen. Zudem wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Frank Schneider, Gerhard Seifert und Ina Waßmann ehrte der Hohnhorster Vorstand für 30 Jahre, Wilfried Matthias für 55 Jahre. Die Goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes für 40 Jahre erhielt Wolfgang Becker. Zum Ehrenvorsitzenden wählten die hiesigen Grünröcke Heinrich Gümmer. Unter dessen Vereinsführung (1991 bis 2001) war der Bau des Schützenhauses und KK-Stands vorangetrieben worden. Seine "Hochachtung" für das Mitwirken des Vereins am gesellschaftlichen Leben überbrachte Bürgermeister Cord Lattwesen. Foto: jl

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