1. Das nächste Level für Bike-Park ist erreicht

    Schon 140 Mitglieder im neu gegründeten Verein / Shuttle-Service anstelle eines Lifts / Baumaterial ist schon vorhanden

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    STEINBERGEN (ste). Der mögliche Ausbau des Steinzeichengeländes zu einem Mountainbike-Park ist auf das nächste Level aufgestiegen. Projektplaner Nico Reuter hat sich als Geschäftsführer von "Ecopark Concepts" das Gelände angeschaut und war begeistert von der Topografie und der bereits vorhandenen Infrastruktur mit Wegen und Gebäuden. Reuter plante auch den neuen Bikepark "Idakopf" im Hunsrück, der schon jetzt als ein Park mit europaweiter Bedeutung gehandelt wird. An seiner Seite steht Streckenplaner Joscha Forstreuter, der bereits Bikeparks vom hohen Norden in Norwegen bis nach Sölden in Tirol baute. Sein Eindruck vom Steinzeichengelände: "Es ist Potential für Anfänger- bis Profistrecken da!" Worte, die Matthias Gräbner von Touristikzentrum Westliches Weserbergland gerne hört. Seine Vision ist es, einen Park für die ganze Familie zu schaffen mit Downhillstrecken für die erfahrenen Biker und Softstrecken für die Neulinge und Kinder. Der große Vorteil des Geländes "Steinzeichen Steinbergen": Die direkte Anbindung an die Autobahn 2. Was dem möglichen Steinberger Bikepark allerdings fehlen wird ist ein Lift: "Zu teuer und zu wenig ausgelastet in der Woche!" Doch als Alternative wird derzeit ein Shuttle-Service geplant mit Geländewagen und Radanhänger. Doch ein weltweiter Trend lässt die Planer zuversichtlich in die Zukunft schauen: "E-Mountainbikes sind stark im Kommen!" Deshalb setzen sie auf Akku-Wechselservice und Ladestationen und versorgen so die E-Biker mit jeder Menge Aufstiegshilfe für die Höhenmeter. Mit im Boot bei der Planung sind auch immer noch Patrick Schem und Thomas Prange. Die beiden leidenschaftlichen Biker haben den Verein "Bikeparkjahrtausendblick" gegründet und können schon auf 140 Mitglieder zählen. Bei einem gemeinsamen Termin am Steinzeichen waren sie mit Quadrocopter und GPS-Geräten im Park auf Tour, um mögliche Streckenverläufe zu skizzieren. Und auch die nächsten Schritte wurde bereits besprochen. Auf dem Fahrplan "Bikepark" steht als nächstes die Erarbeitung eines kreativen Konzeptes durch die Projektplaner, das wird dann der heimischen Politik vorgelegt, aus deren Reihen bereits breite Zustimmung signalisiert wird. Logisch, denn die Alternative zu einem Bikepark ist die schlichte Abwicklung der Steinzeichen Erlebniswelt und ein Rückbau. Das will eigentlich niemand. Danach geht es auf die Suche nach Investoren, Fördermitteln und dann können die Bauarbeiten beginnen. Für die haben die Planer ein ambitioniertes Zeitfenster: "Vier Monate müssten eigentlich reichen!" Ein großer Vorteil in Steinbergen: Das Material zum Bauen ist quasi auf dem Gelände vorhanden. Foto: ste/privat

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