1. Anspruchsvoll, vielseitig, frisch und phänomenal gut

    Drei Generationen Musiker beim Kirchenkreisbandtreffen

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    HESSISCH OLDENDORF (jb). Zwischen Altar und Kanzel gequetscht sorgen Kirchenbands regelmäßig in Gottesdiensten für den musikalischen Rahmen. Professionell abgemischt konnten sie am vergangen Sonnabend im Rampenlicht der Mensa der Oberschule beim fünften Kirchenkreisbandtreffen beweisen, wie anspruchsvoll, vielseitig und mitreißend ihre Musik ist. Den Auftakt machte die Band der Oberschule Hessisch Oldendorf mit Chart-Hits, Elvis und dem groovigen "Hey" von Andreas Bourani, dem tosender Beifall folgt. Boarding time, ein Verbund junger Musiker aus Lauenau, wird von Popkantor und Bandtreffen-Organisator Marco Knichala gecoacht, der den wegen Grippe verwaisten Platz am Schlagzeug einnahm. Sensationell war das, was die neunköpfige Band ablieferte, und die Stimmen der Sängerinnen waren unfassbar gut. "Das war unser erster großer Auftritt außerhalb von Lauenau - richtig toll", sagten sie selbstbewusst. KiBaHo, die Kirchenband aus Hessisch Oldendorf, berührte mit Ed Sheerans "Perfect" und Materias "Welt der Wunder", bei dem Gitarrist und Keyboarder Knichala zum Mikrofon griff und rappte. Mit Pop- und Rockstücken begeisterten Joy4You aus Obernkirchen. "Toll, dass sich so unterschiedliche Menschen in einer Band zusammentun und in Kirchen Musik machen", lobt Fischbecks Pastor Matthias Voigt.Eine neue Formation stellte sich mit Maranatha vor, bestehend aus Organistin Monika Perrey, Baritonsaxofonist Jürgen Schuba und zwei PrimeTime-Musikern. Wie sie alte Choräle wie "den Hit aus den Charts des 17. Jahrhunderts, Lobet den Herren" in ein Jazzgewand hüllte, war phänomenal. Den Spaß am Musikmachen sah man auch PlugnPlay an, neun Männern, die fast alle am Männerworkshop 50plus der Landeskirche teilnahmen und danach die Band gründeten. Die Oldies des Abends lassen es so richtig krachen - etwa bei Santanas "Smooth" mit Andreas "Carlos" Köller an der Gitarre. "Ich wünsche mir, dass diese Musik noch viel mehr in unseren Kirchen gehört wird - das ist frisch und gut", erklärte Superintendent Andreas Kühne-Glaser begeistert. Zum Abschluss gab es dann Blues für Leib und Seele - natürlich von PrimeTime, die seit dem ersten Bandtreffen mit dabei sind. Nach mehr als vier Stunden Livemusik vom Feinsten sprach Schlagzeuger Rainer Julitz wohl allen aus dem Herzen, als er sagte: "Das war eine sagenhafte Ansammlung hervorragender Bands - danke, Marco!" Foto: ah

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