1. Rathaus braucht Barrierefreiheit

    Aufzug auf der Rückseite geplant / Politik entscheidet über notwendige Investition

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    REHREN. Das Auetaler Rathaus in Rehren ist saniert, aber noch immer ist es nicht barrierefrei. "Wir stellen bereits seit 2013 immer wieder Anträge für einen Fahrstuhl, aber bislang ist nichts geschehen. Dabei wäre es wichtig, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen das Rathaus aufsuchen können", sagt Alfred Niedert, Vorsitzender des Auetaler Senioren- und Behindertenrates. Genaue Pläne gibt es noch nicht, aber die einzige Möglichkeit für einen Fahrstuhl wäre im hinteren Teil des Gebäudes. "Dort könnte ein Aufzug angebaut werden, der direkt in den jetzigen Wartebereich führt", hatte Sebastian Wittek von der Bauabteilung der Gemeinde kürzlich festgestellt. "Die Politik muss darüber entscheiden", sagte jetzt die Stellvertreterin des Bürgermeisters, Doreen Schwarzlaff. Der Aufzug sei Bestandteil des Haushalts 2018 und darüber müsse im Rat am Donnerstag, 15. März, beschlossen werden. 45.000 Euro sind für einen Aufzug am Rathaus vorgesehen. "Dafür könnte es Leader-Fördergelder geben. Die Lokale Aktionsgruppe der Leader-Region Westliches Weserbergland hat bereits einen Beschluss gefasst, einen Antrag zu unterstützen", sagte Schwarzlaff. Wenn der Antrag gestellt und genehmigt wird, könnten 50 Prozent der Brutto-Kosten aus Leader-Mitteln finanziert werden. "Wir sind zuversichtlich, dass der Aufzug noch in diesem Jahr gebaut wird und unser Rathaus dann endlich barrierefrei ist", zeigt sich Niedert zuversichtlich.

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