1. Auch Dackel "Kasper" zieht ins Pfarrhaus ein

    Entscheidung ist gefallen: Pastor Roland Ressmann kommt am 1. Juli

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    LAUENAU/HÜLSEDE (al). Die seit dem vergangenen Sommer bestehende Vakanz auf der Pfarrstelle für Lauenau und Hülsede geht dem Ende entgegen. Einmütig hat der Kirchenvorstand von St. Lukas und St. Ägidien die Bewerbung von Roland Ressmann angenommen. Der Seelsorger tritt am 1. Juli seinen Dienst an. Nicht nur im hiesigen Gremium herrscht Begeisterung über die Nachfolge von Pastor Dieter Meimbresse, der nach 37 Jahren in den Ruhestand getreten war. Auch Ressmann freue sich, wie er dem SW schilderte, auf seine neue Aufgabe. "Ich bin noch jung genug, etwas Neues anzufangen", erklärte der 50-Jährige, der seit dem vergangenen Herbst auf Suche nach vakanten Pfarrstellen gegangen war. Lauenau habe da sein besonderes Interesse geweckt, weil er gebürtig aus Barsinghausen stamme und Freunde und Verwandte im Raum zwischen Hannover, Bückeburg und Rinteln zu Hause sind. Ehefrau Karola verbrachte ihre Kindheit in Springe. Einen weiteren Grund für den beruflichen Wechsel zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht er in der familiären Situation. Auch das letzte der drei jetzt erwachsenen Kinder gehe aus dem Haus: "Deshalb können wir jetzt noch einmal unseren Lebensmittelpunkt verändern." Acht Jahre leitete Ressmann mit drei weiteren Kollegen eine Pfarrgemeinde mit 16 Ortschaften im Solling. Sein Seelsorgebezirk umfasste Lüthorst/Sievershausen und Umgebung mit rund 2500 Christen. Hier will er "noch ordentlich alles zu Ende bringen". Die Konfirmanden lägen ihm sehr am Herzen. Auch Konfirmationsjubiläen will er in seiner Gemeinde noch feiern. Freimütig räumt er ein, "gern hier im Solling gewesen" zu sein. Erst in diesen Tagen erfahren die dortigen Christen von seinem Ortswechsel. Im Lauenauer Gottesdienst ist am vergangenen Sonntag der Name des neuen Pastors bekannt gegeben worden. Ressmann, der ursprünglich Architekt werden wollte, kam über die Krankenpflege und auf einer Station für schwer Unfallverletzte zum Theologiestudium, das ihn nach Hermannsburg, Rumänien und England führte. Unter anderem arbeitete er neun Jahre als Pfarrer im afrikanischen Namibia. Wie Lauenaus Kirchenvorsteherin Nicole Bruns mitteilte, sollen die Umbauarbeiten im Pfarrhaus rechtzeitig bis zum Sommer beendet sein. Dann wird in die Dienstwohnung auch Dackel "Kasper" mit dem Pastorenehepaar hier einziehen. Lauenau ist ihm eigentlich schon seit seiner Kindheit bekannt. Und neben seine erklärten Lust am Reisen locke ihn schon jetzt der nahe Deister: "Hier kenne ich doch noch jeden Weg." Foto: al

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