1. Wieder mehr Präzision ins Offensivspiel bringen

    Hannover 96 tritt am Sonntag auswärts beim Hamburger SV an

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    HANNOVER (bb). Der Hamburger SV kämpft, mal wieder, ums Überleben in der Bundesliga. Hannover 96 tritt am Sonntag um 18 Uhr auswärts beim Vorletzten an, der nach dem Trainerwechsel zu Bernd Hollerbach auf eine Wende hofft. Für 96 gilt es, nach dem Rückschlag gegen Wolfsburg wieder auf Touren zu kommen. Auf holprigem Untergrund im Niedersachsenstadion entwickelte sich eine zähe Partie, bei der alles auf eine unansehnliches 0:0-Unentschieden hinauszulaufen schien. Die Gäste aus Wolfsburg zeigten fast überhaupt keinen Zug nach vorn. 96 investierte mehr in die Begegnung, aufgrund mangelnder Genauigkeit im Kombinationsspiel erzeugten die "Roten" jedoch ebenfalls kaum Torgefahr, obwohl sie mit den zwei Stürmern Niclas Füllkrug und Martin Harnik nominell offensiver aufgestellt waren als in den Begegnungen zuvor. Es war dann der Fernschuss von Yunus Malli, der 96-Schlussmann Philipp Tschauner über die Hände flutschte und die Begegnung für die Hannoveraner auch rechnerisch zur Nullnummer machte. Sonntag geht es für die 96er in Hamburg erneut gegen ein abstiegsbedrohtes Team, das Neu-Trainer Bernd Hollerbach wieder auf Touren bringen soll. Gegen Leipzig gelang dem Bundesliga-Dino immerhin ein Teilerfolg. Hollerbach hatte eine ganze Reihe an Änderungen im Kader vorgenommen. Dazu setzte der Trainer, lange Zeit selbst Spieler des HSV, auf die fußballerischen Grundtugenden. Ein kompaktes defensives Grundgerüst und hohe Einsatzbereitschaft machten den schwerfälligen Leipzigern zu schaffen. Dass Hollerbach es verstanden hat, seinem Team neue Zuversicht zu vermitteln, zeigte sich daran, dass seine Elf nach dem 0:1 nicht zerfiel, sondern den Ausgleich schaffte. Trotzdem hakt es nach wie vor merklich im Zusammenspiel des wenig homogenen Kaders der Hamburger. Und so muss es der Anspruch von 96 sein, aus Hamburg Zählbares mit nach Hause zu bringen. Trotz des Rückschlages gegen Wolfsburg sind bei der Mannschaft von Hannover-Trainer André Breitenreiter die Abläufe weit besser eingeschliffen als bei den Hamburgern. Breitenreiter wird sich über die Rückkehr zu einem System mit einer Spitze Gedanken machen. In dieser Formation hatten Felix Klaus und Ihlas Bebou über die Flügel zuletzt kräftig angeschoben. Julian Korb hat seine Gelb-Sperre abgesessen und dürfte wieder seine angestammte Position als Außenverteidiger einnehmen.Foto: bb

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